Mitgliederversammlung 2017

 

Am Dienstag, den 07.11.2017 findet um 19:00 Uhr die Mitgliederversammlung der Verkehrswacht Viersen statt.

In der Mensa der Primusschule in Dülken auf der Kettelerstraße 45 wird die Vorsitzende Margret Maier die Mitglieder und Gäste begrüßen.

Neben dem Geschäfts- und Kassenbericht erwartet die Besucher ein Kurzvortrag VORKIDS, ein Projekt der Kreispolizei zur Reduzierung von Verkehrsunfällen mit Kindern.

Ein weiterer Beitrag befasst sich mit einem Rückblick auf die Studienfahrt 2017 und einem Ausblick au die Fahrt im nächsten Jahr.

Jeder, der Interesse an der Verkehrssicherheit hat, ist zur Versammlung herzlich eingeladen.

 

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Fahrradfahrern geht ein Licht auf

Die einen haben lange drauf gewartet, andere sehen es mit Sorge.

Die Bestimmungen in der Straßenverkehrszulassungsordnung über die Lichttechnischen Einrichtungen an Fahrrädern haben sich geändert.

Durften handelsübliche Fahrräder bislang nur mit besonderen und fest angebrachten Batterie- oder Akkulampen ausgerüstet und im Straßenverkehr benutzt werden, sind jetzt auch so genannte Stecklampen mit Dauerlicht erlaubt. Diese Lampen müssen nur bei Lichtverhältnissen mitgeführt werden, die ein Einschalten der Beleuchtung erfordern. Außerdem müssen die Lampen mit einem Prüfzeichen (Schlangenlinie)

Die Anbringung von Reflektoren nach vorne und hinten ist weiterhin beim Betrieb des Fahrrades erforderlich. Nach hinten reicht jetzt ein roter Rückstrahler mit mit dem sichtbaren Merkmal Z (Zusatzrückstrahler).

Viele Fahrradfahrer werden sich über diese Änderungen freuen. Sie brauchen sich nicht mehr um die ungeliebte Beleuchtung kümmern. Autofahrer sind von dieser Änderung sicher nicht begeistert. Ist doch zu erwarten, dass die ohnehin schon lasche Einstellung zur Fahrradbeleuchtung dazu führen wird, dass vermutlich noch mehr Radfahrer bei Dunkelheit ohne Beleuchtung fahren werden, weil sie einfach zu Hause vergessen wurde.

Besonders jetzt, vor dem Beginn der dunklen Jahreszeit, bleibt zu hoffen, dass die Fahrradfahrer sich ihrer Verantwortung bewusst sein werden.

Den genauen Wortlaut zur Fahrradbeleuchtung finden sie hier.

 

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Neuerungen in der StVO

 

Novelle StVO 

 

Am 14. Dezember 2016 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in Kraft. Die Novelle enthält unter anderem folgende Änderungen:

 

Begleitung Rad Fahrender Kinder auf dem Gehweg (§ 2 Absatz 5 StVO) 

Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen, Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen dieses. Neu ist, dass nun eine geeignete Aufsichtsperson zusammen mit dem Kind auf dem Gehweg Rad fahren darf. Eine Aufsichtsperson ist gemäß StVO insbesondere geeignet, wenn diese mindestens 16 Jahre alt ist. Bei der Gehwegnutzung muss auf zu Fuß Gehende besondere Rücksicht genommen werden. (Siehe auch unten die Maßgabenänderungen des Bundesrates.) 

 

 

E-Bikes bis zu 25 km/h dürfen ausgewiesene Radwege nutzen (§ 2 Absatz 4 StVO) 

Künftig dürfen E-Bikes innerorts auf ausgewiesenen Radwegen gefahren werden. In der StVO werden E-Bikes definiert als „einsitzige zweirädrige Kleinkrafträder mit elektrischem Antrieb, der sich bei einer Geschwindigkeit von mehr als 25 km/h selbsttätig abschaltet“. 

Das BMVI schreibt dazu: „Darunter fallen einspurige Fahrzeuge, die sich mit Hilfe des Elektroantriebs durch einen Drehgriff oder Schaltknopf mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h fahren lassen, auch ohne dass der Fahrer gleichzeitig in die Pedale tritt. Sie sind nicht zulassungs- aber versicherungspflichtig, benötigen daher ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Fahrer müssen über eine Mofa-Prüfbescheinigung verfügen und einen geeigneten Schutzhelm tragen. Die Fahrzeuge ähneln den früher gebräuchlichen Mofas mit Verbrennungsmotor, die zunehmend vom Markt verschwinden. 

Zu diesen Fahrzeugen zählen auch Kleinkrafträder bis 45 km/h der Klasse L1e der EU VO 168/2013, wenn ihre Bauart Gewähr dafür bietet, dass die Höchstgeschwindigkeit auf ebener Strecke auf höchstens 25 km/h beschränkt ist. 

Mit den Änderungen der StVO können die zuständigen Straßenverkehrsbehörden der Länder E-Bikes innerorts mit einem besonderen Hinweisschild "E-Bikes frei" auf entsprechend gekennzeichneten Radwegen zulassen. Außerorts sollen E-Bikes generell auf Radwegen fahren dürfen. 

Die neuen Regelungen gelten ausdrücklich nicht für die schnellen Elektrofahrräder, die so genannten S-Pedelecs, die deutlich schneller als 25 km/h fahren können.“ 

 

Im Sinne des BMVI sind folgende Fahrzeugarten zu unterscheiden: 

Pedelec: 

Pedelec sind mit einer elektrischen Trethilfe ausgestattet, deren Antrieb eine maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW aufbringen darf, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder früher, wenn der Fahrer im Treten einhält, unterbrochen wird. Das gilt auch, wenn das Pedelec 25 über eine Anfahr- oder Schiebehilfe verfügt, die eine Beschleunigung auf bis zu 6 km/h, auch ohne gleichzeitiges Treten, ermöglicht. 

 

E-Bike: 

Die Fahrzeuge ähneln den früher gebräuchlichen Mofas mit Verbrennungsmotor, die zunehmend vom Markt verschwinden. Zu diesen Fahrzeugen zählen auch Kleinkrafträder bis 45 km/h der Klasse L1e der EU VO 168/2013, wenn ihre Bauart Gewähr dafür bietet, dass die Höchstgeschwindigkeit auf ebener Strecke auf höchstens 25 km/h beschränkt ist. Häufig sind Fahr-zeuge dieser Kategorie Elektro-Motorroller, welche auf 25 km/h begrenzt sind. DVW-Informationen für Moderatoren, Februar 2017 Seite 3 von 10 

 

S-Pedelec: 

Diese zweirädrigen Fahrzeuge sind Kleinkrafträder (L1e) mit einer maximalen Nenndauerleistung von 4 kW und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Im Handel wer-den häufig „Fahrräder“ mit einer elektrischen Tretunterstützung bis 45 km/h, einer Nenndauerleistung von 500 Watt und einer progressiv abnehmenden Tretunterstützung angeboten. Durch die Einstufung als Kleinkraftrad bedarf es einer Betriebserlaubnis, eines Führerscheins der Klasse AM, einer Haftpflichtversicherung und eines geeigneten Helms (ECE 22-05). Fahrradwege dürfen mit diesen Rädern nicht befahren werden. 

 

Tempo 30 insbesondere vor Grundschulen, Kindergärten und anderen sensiblen Einrichtungen wie Altenheime (§ 45 Absatz 9 StVO) 

Mit der Änderung der StVO wurde ein Rechtsrahmen geschaffen, damit die Straßenverkehrsbehörden ohne größere bürokratische Hürden Tempo 30 z.B. vor Schulen, Kindergärten und Al-tenheimen auch an Hauptverkehrsstraßen streckenbezogen anordnen können. Damit soll die Verkehrssicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmenden, vor allem Kinder und ältere Menschen, verbessert werden. 

 

Rettungsgasse (§ 11 Absatz 2 StVO) 

Der § 11 zur Bildung einer Rettungsgasse wurde präzisiert, um den Autofahrern eine einprägsame und leicht verständliche Verhaltensregel zu geben und so ein reibungsloseres Bilden der Rettungsgasse zu ermöglichen. Neu heißt es nun: 

„Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.

“ 

Weitere Informationen des BMVI 

„Der Bund setzt mit der StVO den entsprechenden Rechtsrahmen, den Vollzug / die Durchführung der Maßnahmen der StVO obliegt den Straßenverkehrsbehörden der Länder. Der Bundes-rat hat den Änderungen zugestimmt. 

Änderungen durch den Bundesrat 

Der Bundesrat hat der Änderungsverordnung mit folgenden Maßgaben zugestimmt: 

?Künftig ist für die Anordnung von benutzungspflichtigen Radverkehrsanlagen außerorts und für die Anordnung von benutzungspflichtigen Radfahrstreifen auf der Fahrbahn innerorts nicht mehr der Nachweis einer 30 %igen höheren Gefahr im Vergleich zu anderen Straßen erforderlich. 

?Künftig dürfen Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auch baulich angelegte Radwege be-nutzen und müssen nicht zwingend den Bürgersteig benutzen.“ 

 

 

 

Pedelec-Helme 

Fahrradhelm ist Fahrradhelm – oder doch nicht. Alle in der Europäischen Union verkauften Fahrradhelme müssen ein Prüfverfahren gemäß EN 1078 (bzw. EN 1080 speziell für Kinderhelme) bestehen. Dennoch bieten einige Fahrradhändler spezielle Pedelec-Fahrradhelme an. In der Regel handelt es sich um gewöhnliche Fahrradhelme, die aus Marketinggründen mit dem Label Pedelec beworben werden. Anders verhält es sich bei Helmen, welche für Fahrer von Pedelec 45 bzw. S-Pedelec geeignet sind. Da diese Pedelec rechtlich als Kleinkrafträder eingestuft werden, gilt für sie eine Helmpflicht. An den Helm werden die Anforderungen der ECE 22- 05 Norm gestellt, die weit über die EN 1078 hinausgeht. Derartige Helme ähneln optisch meist Motorroller-Helmen bzw. so genannten Jet-Helmen.

 

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

 

BMVI: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LA/neueste-aenderungen-der-strassenver-kehrs-ordnung.html 

 

StVO: http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/index.html 

 

 

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Online-Umfrage „Ältere Menschen und das Autofahren bei Nacht“

Die Deutsche Verkehrswacht erreichte die Bitte um Mithilfe bei einer Online- Befragung zum Thema Mobilität im Alter.


Nicht nur beim diesjährigen Verkehrsgerichtstag 

Die Umfrage dauert etwa 15-20 Minuten. Wer Interesse hat, klickt einfach auf den unten stehenden Link. 

Beschreibung: 

“Die Online-Umfrage "Ältere Menschen und das Autofahren bei Nacht" richtet sich an ältere Menschen (60 Jahre alt und älter), die bereits das Autofahren aufgegeben haben oder noch Auto fahren. 

Der Alterungsprozess ist ein normales Ereignis, das jedem von uns früher oder später bevorsteht, allerdings erfahren wir diesen sehr unterschiedlich. Besonders beim Autofahren wird dies deutlich und lässt uns unterschiedliche Erfahrungen machen. Einige erleben Probleme und gleichen sich an, andere geben das Autofahren ganz auf. 

Indem Sie die folgende Umfrage ausfüllen helfen Sie mir, problematische Situationen zu erkennen und die Gründe kennenzulernen, weswegen ältere Menschen das Autofahren aufgeben. 

Mit Ihrer Mithilfe werde ich auf weitere Forschungsfragen aufmerksam machen können, die darauf abzielen, das Autofahren, besonders für die älteren Generationen, sicher und angenehm zu gestalten.“ 

? Zur Umfrage 

 

 

 

Unfallbilanz 2016

 Gutes und weniger Gutes in der Unfallstatistik 2016

? Zur Pressemitteilung 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2016

Neuwahlen im Vorstand

 

Kathy Erkens, seit 1992 im Vorstand tätig und seit 2004 als Vorsitzende, stellte sich wie angekündigt nicht mehr zur Wahl.Ihren Posten übernahm Margret Meier. Bei den Stellvertretern wurde für Willi Zerres Jörg Dickmanns neugewählt, während Dietmar Berner  wiedergewählt wurde. Schatzmeister bleibt Wolfgang Mohren, Geschäftsführer Hans Jansen. Bei den Kassenprüfern hielt Manfred Will sein Amt. Hans-Dieter Breuer wurde turnusgemäß abgelöst, seine Nachfolgerin ist Silke Winkels.

Jansen überreichte in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Landesverkehrswacht der langjährigen Vorsitzenden für ihre Verdienste die höchste Auszeichnung der Landesverkehrswacht, die Goldene Ehrennadel. Zudem wurde sie zur Ehrenvorsitzenden der Verkehrswacht Viersen ernannt. 2015 sei ein gutes Jahr gewesen, bilanzierte Jansen. Die Verkehrswacht führte unterschiedliche Aktionen durch. Diese waren möglich durch fördernde Mitglieder, Sponsoren und die Zuweisung von Geldbußen vom Amtsgericht Viersen. Insgesamt investierte die Verkehrswacht im vergangenen Jahr knapp 60.000 Euro.

Die Palette reichte dabei von Schulungen in der Jugendverkehrsschule und Radfahrprüfungen über Mofakurse bis hin zu Veranstaltungen für Senioren. Die Aktionen "Sicher zur Schule", "Schulanfang 2015/16" und Sicherheitswesten für Schulneulinge gehörten ebenso zum Programm.

Der stellvertretende Viersener Bürgermeister Hans-Willy Bouren lobte die "hervorragende Arbeit" des Vereins.

Die Verkehrswacht Viersen selbst ist solide finanziert und muste nicht an Rücklagen zu gehen. Mit einem Minus von zwei Mitgliedern sind die Zahlen leicht rückläufig. Aktuell gehören 145 Menschen zum Verein; zudem gibt es 20 fördernde Mitglieder.

Bernd Geiger-BattermannPeter Lindner und Peter Heinrich Brendt erhielten das Goldene Lorbeerblatt für 50 Jahre Fahrzeit und mehr. 

(Textauszüge aus Rheinische Post)

 

 

 

Mitglieder waren zahlreich vertreten

 

Hoch erfreut war der Vorstand der Verkehrswacht Viersen über den großen Besucherandrang zur Mitgliederversammlung 2015.

In einem fast vollständig gefüllten Saal konnte die Vorsitzenden Kathy Erkens neben den Mitgliedern der Verkehrswacht auch Vertreter der Polizei, Verwaltung und Politik begrüßen. Einen besonderen Gruß richtete sie an die Kraftfahrer, die an diesem Abend für langjähriges unfallfreies Fahren geehrt werden sollten.

Zusammen mit dem Geschäftsführer Hans Jansen konnte sie dann insgesamt acht Urkunden an die anwesenden Kraftfahrer überreichen. Leider waren nicht alle zu ehrende zur Versammlung gekommen.

 

Im Einzelnen wurden die Auszeichnungen verteilt:

Auszeichnung in Gold für 30 Jahre Fahrzeit: Brigitte Dietz, Grefrath (37 Jahre)

Auszeichnung in Gold mit Eichenkranz für 40 Jahre Fahrzeit: Paul Heublein, Nettetal (41 Jahre), Anni Seufert, Nettetal (48 Jahre)

 

Auszeichnung als Goldenes Lorbeerblatt für 50 Jahre Fahrzeit: Gerta Delbos, Viersen (50 Jahre), Klaus Seufert, Nettetal (51 Jahre), Hilde Schmitz, Niederkrüchten (52 Jahre), Herbert Delbos, Viersen (58 Jahre), Franz-Horst Peters, Viersen (60 Jahre), Herbert Bex, Viersen (61 Jahre)

 

 

Im Anschluß an die Ehrung erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die Tätigkeiten der Verkehrswacht Viersen im Geschäftsjahr 2014.

Daran schloss sich der Kassenbericht an, in dem der Kassierer Wolfgang Mohren über eine solide Finanzlage der Verkehrswacht berichten konnte.

Hans Jansen konnte dann schon einmal einen kurzen Ausblick auf die geplante Studienfahrt in 2016 geben.

Insgesamt durfte die Verkehrswacht Viersen auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Nach einer anschließenden Aussprache konnte die Vorsitzende die Versammlung schließen, nicht ohne den Besuchern sagen zu können, daß sich auch für 2015 ein positiver Trend abzeichnet.

 

 

Mitgliederversammlung

 

Am Montag, den 09. November 2015 findet die diesjährige Mitgliederversammlung der Verkehrswacht Viersen um 19:00 Uhr statt.

In den Räumen der Primusschule auf der Kettelerstraße 45 in Viersen-Dülken erwartet die Verkehrswacht viele interessierte Teilnehmer.

 

 

 

 

Radfahrtraining für Flüchtlinge

 

 

Verkehrswacht Viersen hilft

 

Sie kommen aus Ländern, in denen Verkehrsverhältnisse herrschen, die mit denen in Deutschland nicht zu vergleichen sind. Die Infrastruktur und Straßenverkehrsverhältnisse, mit denen Flüchtlinge hier konfrontiert werden, stellen sie vor große Probleme.

Der Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Dietmar Berner, hat Kontakt zu einer Einrichtung, die sich um die Integration von Jungen Menschen kümmert, die ohne Begleitung nach Deutschlandf gekommen sind.

Zur Integrationsarbeit gehört natürlich auch die Vorbereitung der Menschen auf den Straßenverkehr.

In der Einrichtung, in der die Jugendlichen betreut werden, lernen sie die Regeln des Straßenverkehrs kennen. Fachkräfte unterweisen die jungen Leute. Dazu stellt die Verkehrswacht Viersen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

In den Ferien konnten schon zwei Trainingseinheiten zur Fahrpraxis in der Jugendverkehrsschule angeboten werden. Mit viel Engagement und Spaß konnten die motivierten Fahrradfahrer das Gelernte hier in die Praxis umsetzten.

 

 

 

 

Schule hat begonnen - Verkehrswacht informiert

 

Jetzt sind sie wieder unterwegs. Nach den langen Ferien müssen sich Schulkinder wieder an den Straßenverkehr gewöhnen. Dazu kommen nun aber auch Kinder, die gerade rst eingeschult werden und aufgrund ihrer Entwicklung in ihrer Leistungsfähigkeit, bezogen auf den Straßenverkehr noch eingeschränkt sind.

Aber auch der Autofahrer muss seine Konzentration verstärkt auf die Schulkinder lenken, die in den Ferien eben nicht zur morgendlichen Zeit unterwegs waren.

Die Verkehrswacht Viersen gibt dazu gemeinsam mit der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Viersen Tipps zum sicheren Schulweg.

Die örtliche Presse informierte dazu bereits.

Zum Artikel des Extra Tipp (Seite 1 und 3)

Sicherer Start in den Urlaub

 

Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr früh dran: Bereits am 29. Juni beginnen die Schulferien – so früh wie in keinem anderen Bundesland. Dafür beginnt die Schule bereits wieder am 12. August.
Durch den frühen Ferienstart sind diejenigen im Vorteil, die mit dem Auto in den Urlaub fahren, da die Autobahnen außerhalb Nordrhein-Westfalens weit weniger belastet sein werden. Damit ein rundum entspannter Start in die Ferien gelingt, sollten Autofahrer aber noch einige Punkte berücksichtigen.

Grundsätzlich sollte der Urlaub für alle Reisenden bereits mit Fahrtantritt beginnen und vor der eigenen Haustür enden. Daher ist es sinnvoll, ausreichend Zeit für die Fahrt einzuplanen und möglichst alle zwei Stunden eine kleine Pause einzulegen. Diese sollte man nutzen, um durch Bewegung den Kreislauf in Gang zu bringen.Längere Strecken können durch Zwischenstopps mit Übernachtung in überschaubare Abschnitte aufgeteilt werden, die man ausgeruht und entspannt angehen sollte. Außerdem raten wir, reichlich Flüssigkeit an Bord zu haben sowie vor und während der Fahrt auf zu schweres Essen zu verzichten.

Neben dem Fahrer sollte aber auch das Fahrzeug zu Reisebeginn fit sein. Die Verkehrswacht Viersen hat dafür eine Checkliste zusammengestellt, die die wichtigsten Punkte aufzählt, die vor der Fahrt überprüft werden sollten.

Außerdem ist es sinnvoll, sich vor Fahrtantritt über die Verkehrsvorschriften zu informieren, die im Urlaubsland und in den Transitländern gelten. So muss man beispielsweise in einigen europäischen Ländern wie in Frankreich und Italien Warnwesten für alle PKW-Insassen an Bord haben. Und in Skandinavien und anderen Ländern soll man auch tagsüber mit Abblendlicht fahren.

 

 

 

Verkehrswacht unterstützt Aktion der Polizei

 

Eine Siegerehrung gab es am 18.05.15, in den Räumlichkeiten der Dülkener Beratungsstelle der Kreispolizeibehörde Viersen.

Gleich neun Kinder - 3 aus Dülken, 3 aus Viersen und 3 aus Süchteln - konnten sich im Beisein Ihrer Eltern über ihre Preise vom Verkehrsquiz der Aktion Zweirad freuen.

Diese hatten die Verkehrssicherheitsberater der Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadtverkehrswacht in Süchteln, Dülken und Viersen durchgeführt. Die Ehrung wurde auch genutzt um die anwesenden Erwachsenen über die Unfallsituation mit Kindern im Kreis Viersen zu informieren und die umfangreiche Ausstellung der Kinderrückhaltesysteme zu präsentieren.

Die, von der Verkehrswacht Viersen gestifteten Gutscheine von ortsansässigen Fahrradhändlern, wurden vom Geschäftsführer der Stadtverkehrswacht überreicht.

Die Urkunden erhielten die Kinder aus den Händen der Verkehrssicherheitsberater Dietmar Berner und André Schmitz.

 

 

 

Aktion zur Schulwegtraining

 

„Sicher zur Schule“ im Kreis Viersen

Verkehrswacht und Sparkasse Krefeld statten alle Kindergärten kostenlos mit Medien zum Schulwegtraining aus


 

Die Verkehrswacht Viersen und die Sparkasse Krefeld starten in diesem Jahr erstmals gemeinsam die Schulwegkampagne „Sicher zur Schule“. Alle 2.500 zukünftigen Erstklässler im Kreis Viersen sollen bereits im Kindergarten ihren Schulweg üben – am besten mit den Erzieherinnen und den Eltern. Dazu verteilen Verkehrswacht und Polizei in den nächsten Wochen kostenlos Informations- und Übungsmaterialien an Kindergärten und Eltern. Ermöglicht wird die Kampagne durch das großzügige finanzielle Engagement der Sparkasse Krefeld im Kreis Viersen. Die symbolische Übergabe der Schulweghefte und der Elternratgeber fand heute in der Katholischen Kindertagesstätte Am Marienheim in Dülken statt.

 

Das Schulwegheft für Kinder und der Elternratgeber legen die Grundlagen. Die Kinder sollen richtiges Verhalten im Straßenverkehr lernen. Dazu müssen sie die wichtigsten Verkehrszeichen kennen und wissen, was beim Überqueren der Straße zu beachten ist. Das sollen die Kinder in Übungen und Spielen erleben, die von den Erzieherinnen in das Kindergartenangebot spielerisch einbezogen werden können. Für die Erwachsenen gibt es Tipps und Anregungen, wie sie Ihr Kind optimal vorbereiten und unterstützen – von der Auswahl des sichersten Weges bis zur richtigen Kleidung bei Dunkelheit. Die Initiatoren in Viersen hoffen auf die Unterstützung der Kindergärten und der Eltern!

 

Hans Jansen, Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen: „Es ist wichtig, dass bereits Grundschüler ihren Weg zur Schule nach Möglichkeit selbst zu Fuß bewältigen. Nur so lernen sie frühzeitig, worauf es im Straßenverkehr ankommt. Die Nutzung des „Elterntaxis“ sollte die absolute Ausnahme sein.“

 

Frank Dors, Filialleiter der Sparkassen-Filiale in Dülken: „Die Broschüren enthalten wichtige Tipps für mehr Sicherheit auf dem Schulweg – hilfreich und einfach. Und zum Nutzen der Kleinen.“

 

 

 

Start in die Fahrradsaison

 

Rechtzeitig zum Beginn der Fahrradsaison beteiligt sich die Verkehrswacht Viersen an einer Fahrradsicherheitsaktion der Verkehrssicherheitsberater der Polizei.

In drei Ortsteilen Überprüfen die Beamten Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit und geben den Bürgern Tipps zur Sicherheit im Straßenverkehr.

Kinder, die mit ihrem Fahrrad zu dieser Aktion kommen, haben die Möglichkeit an einem Quiz teilzunehmen.

Die Verkehrswacht Viersen stiftet dazu Preise.

An folgenden Tagen finden die Aktionen statt:

 

29.04.2015 in Süchteln, Lindenplatz

05.05.2015 in Dülken, Alter Markt

06.05.2015 in Viersen, Hauptstraße vor der Sparkasse

 

 

 

Motorradfahren in der Gruppe

 

Motorradfahren in Gruppen hat seinen besonderen Reiz – allerdings bedarf es einer guten Vorbereitung und einem angepassten Verhalten aller Beteiligten. Welche Grundsätze gelten, wie sich eine Gruppe organisieren und was vor der Ausfahrt besprochen werden sollte, lesen Sie hier: http://bitly.com/motorradgruppen

 

 

 

Kleine Nachricht mit großer Nebenwirkung


SMS am Steuer: Tödliche Gefahr 

Wie riskant die Nutzung von Textnachrichten beim Autofahren wirklich ist, wird von vielen Autofahrern unterschätzt: Beim Schreiben und Lesen von SMS während der Fahrt erhöht sich das Unfallrisiko auf das 23-fache. Dies ergab eine Studie, die im US-Bundesstaat Virginia durchgeführt wurde.

Beim Telefonieren wächst das Risiko „nur“ auf das Sechsfache. Bei der Nutzung von SMS wird der Blick längere Zeit vom Verkehrsgeschehen abgewendet. Autofahrer sollten bedenken, dass eine Blickabwendung von nur fünf Sekunden bei Tempo 50 zu einem „Blindflug“ von beinahe 70 Metern führt.

Auch wer dabei immer wieder kurz auf die Straße schaut, kann leicht etwas übersehen. Bei der Autobahnrichtgeschwindigkeit von 130 km/h legt ein  Fahrzeug in dieser Zeit sogar 180 Meter zurück. Vor allem junge Fahrerinnen und Fahrer verkennen die Gefahr. Bei einer im Auftrag des Reifenher-stellers Goodyear durchgeführten Befragung gab jede dritte junge Frau (30 Prozent) zwischen 18 und 24 Jahren an, auch während der Fahrt SMS-Nachrichten zu schreiben. Bei den jungen Männern bekannte sich jeder vierte (23 Prozent) zu diesem gefährlichen Verhalten. Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Wer ein Fahrzeug führt, darf ein Mobiltelefon nicht benutzen, wenn es hierfür aufgenom-men oder gehalten werden muss. So steht es in Paragraf 23 Absatz 1a der Straßenverkehrsordnung (StVO). www.dvr.de. 

 

 

 

Verkehrswacht rät zum „Wintercheck“ fürs Auto

Auf winterliche Straßenverhältnisse vorbereitet sein. 

Mit Beginn der Weihnachtsferien setzen sich wieder viele Menschen in Nordrhein-Westfalen hinters Steuer, um zum Fest Verwandte zu besuchen oder um in den Winterurlaub zu fahren. Doch bevor es losgeht, sollte man einige Punkte beachten und das Auto einem „Wintercheck“ unterziehen.
Besonders wichtig ist dabei die Bereifung des Fahrzeugs. Nur wenn man über ausreichende Profiltiefe verfügt, verliert das Auto auch bei schlechten Straßenverhältnissen nicht die Bodenhaftung.
Bei winterlichen Witterungsverhältnissen schreibt der Gesetzgeber eine entsprechende Bereifung vor. Man sollte jetzt also nur noch mit Winterreifen oder Allwetter-Reifen unterwegs sein. Diese sind entsprechend mit einem Schneeflocken-Symbol oder der Kennzeichnung M&S versehen.
Wer bei Schnee und Eis noch mit Sommerreifen unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld von bis zu 80 Euro und einen Punkt in Flensburg. Aber auch die Profiltiefe der Reifen muss stimmen. Der Gesetzgeber schreibt ein Minimum von 1,6 Millimetern vor, empfohlen wird allerdings ein Minimum von 4 Millimetern, da sonst nicht der nötige Grip auf Schnee entwickelt wird.
Wer sich nicht sicher ist, ob die eigenen Reifen diesen Anforderungen entsprechen, kann dies mit einem Zwei-Euro-Stück überprüfen. Dessen silberner Rand beträgt vier Millimeter. Verschwindet der Rand also vollständig im Profil, ist der Reifen noch ausreichend.
Neben den Reifen sollte im Winter aber auch auf gute Sicht geachtet werden. Funktionsfähige Wischblätter, die die Scheiben ohne Schlieren säubern, sowie Scheibenwischwasser mit Frostschutzmittel sorgen auch bei schlechten Sichtverhältnissen für Durchblick. Auch sollten vor dem Start alle Scheiben von Eis und Schnee gesäubert werden. Schnee auf dem Dach kann ebenfalls zum Verkehrsrisiko werden, wenn er nachfolgenden Fahrzeugen auf die Windschutzscheibe weht oder bei Bremsungen vom warmen Dach komplett nach vorn rutscht.
Wer sicher unterwegs sein will, sollte sich die Zeit nehmen und den Wagen möglichst komplett von Schnee und Eis säubern. Es reicht jedenfalls nicht aus, zu Beginn der Fahrt die Straße nur durch die Guckloch-Perspektive zu betrachten.
Wenn es auf große Fahrt geht, ist ein gefüllter Tank unerlässlich, um es auch bei einem längeren Stau warm zu haben. Außerdem sollten dann eine Decke, warme Getränke und Schneeketten im Fahrzeug sein, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Und wer noch keine Warnweste an Bord hat, sollte sich schleunigst damit eindecken. Denn seit dem 1. Juli 2014 ist es in Deutschland Pflicht, mindestens eine Warnweste mitzuführen, die der DIN EN 471:2003 + A1:2007 oder EN ISO 20471:2013 entspricht. Im besten Fall ist für jeden Insassen eine Weste verfügbar.

 

 

 

Neue Westen zur Kindersicherheit

 

Viersen. Im Flur der städtischen Kita Brabanter Straße in Dülken herrscht reges Gewusel. Erzieherinnen helfen 15 Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren, Warnwesten anzuziehen. Diese müssen nämlich zuerst noch aus ihrer Verpackung geholt und auseinandergefaltet werden, denn die Westen sind ganz neu. Einen Satz von 25 Stück haben alle 34 Viersener Kitas zur Verfügung gestellt bekommen. Sie werden für die kreisweite Aktion „Glühwürmchen“ benötigt. „Es war uns möglich, alle Viersener Kitas auszurüsten“, sagt Hans Jansen, Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen. Es sei enorm wichtig, im Herbst und im Winter gut sichtbar zu sein. Mit der „Glühwürmchen“-Aktion wolle man hierzu beitragen, sagt Frank Josten, Leiter der Sparda-Bank-Filiale Viersen.

 

Quelle: WZ-Online 09.12.2015

 

 

 

Sehtest Termine 2015

 

Gutes Sehen nützt, gutes Sehen schütz.

 

Dieser, sicher bekannte Spruch hat nach wie vor seine Gültigkeit. Die Verkehrswacht ist ständig um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bemüht.

Bei einem kostenlosen und unverbindlichen Seh- und Reaktionstest können Sie sich informieren.

 

Hier die neuen Termine für 2015

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2014

 

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der Verkehrswacht Viersen.

 

Am Dienstag, den 21.10.2014 findet die diesjährige Mitgliederversammlung der Verkehrswacht Viersen statt.

Neben der Auszeichnung von bewährten Kraftfahrern gibt der Geschäftsführer einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Der Schatzmeister wird den Besuchern einen Überblick über die finanzielle Aufstellung der Verkehrswacht geben.

Im Anschluss wird noch über die durchgeführte Studienfahrt 2014 berichtet und es erfolgt ein Ausblick auf die geplante Fahrt in 2015.

 

Alle Mitglieder und Interessierte sind zur Mitgliederversammlung eingeladen.

 

21.10.2015, um 19:00 Uhr, Kettelerstraße 45, 41751 Viersen (ehem. Ostschule)

 

 

Warnwesten im Pkw

Rechtzeitig den Schulweg üben

Jetzt schon an die Schule denken?



Die Sommerferien sind gerade erst einmal zur Hälfte rum, und da sollen wir uns schon Gedanken um den Schulweg machen? Da ist ja noch so viel Zeit.
So denken sicherlich viele Eltern, deren Kinder in Kürze zum ersten mal die Schule besuchen werden.
Dabei wird oftmals vergessen, dass der Schulweg mit all seinen Schwierigkeiten eine große Herausforderung für die neuen Schulkinder darstellt.
Kinder sehen den Straßenverkehr mit anderen Augen als wir Erwachsene. Da, wo wir Gefahren erkennen, sind diese für Kinder in ihrer Denkweise nicht existent. Wenn wir wissen, dass ein Fahrzeug, dass auf uns zukommt schon zu nah ist, um die Fahrbahn sicher zu überqueren, können Kinder diese Entfernung nicht sicher einschätzen. Mit unserer langen Erfahrung im Straßenverkehr haben wir auch gelernt, Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen und unser Verhalten darauf einzustellen.
Erst im Alter von 8 bis 10 Jahren entwickeln Kinder entwicklungsbedingt ein Gespür,  Entfernungen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen.
Wie soll aber dann ein Schulkind auf seinem Schulweg alleine eine Fahrbahn überqueren, um zur Schule zu kommen?
Wo ist der geeignete Weg zur Schule?
Wann darf mein Kind zum ersten mal den Schulweg alleine gehen?

Auch wenn das "neue" Schulkind aufgrund seiner Entwicklung da ein oder andere noch nicht leisten kann, ist es dennoch möglich, den Schulweg  nach intensivem Training schon recht früh alleine zu bewältigen.

Liebe Eltern,
suchen sie nach einem Schulweg, der möglichst wenig Gefahrenpunkte beinhaltet. Achten Sie dabei auch auch auf Mauern, Hecken und auch parkende Fahrzeuge, durch die die Sicht der anderen Verkehrsteilnehmer auf ihr Kind beeinträchtigt wird.
An Querungsstellen sollte möglichst eine ausreichende Sicht für und auf ihr Kind möglich sein.
Da ihr Kind noch keine Geschwindigkeiten und Entfernungen einschätzen kann, legen sie an den Querungsstellen einen Fixpunkt fest, der sich in mehr als ausreichender Entfernung befindet. Nur wenn sich das Fahrzeug noch vor diesem Punkt befindet, darf das Kind die Fahrbahn betreten.
So üben sie dann Punkt für Punkt den Weg zur Schule und auch wieder nach Hause.
Schon kurze Zeit nach dem Schulbeginn wird ihr Kind dann in der Lage sein, den Weg alleine zu meistern. Den Zeitpunkt dafür legen natürlich sie alleine fest.
Aber bitte: Wenn sie festgestellt haben, es funktioniert, dann geben sie ihrem Kind auch die Chance seine Selbstständigkeit zu zeigen, indem sie es auch alleine gehen lassen. Eine ständige Kontrolle ist dennoch immer erforderlich.
Als Hilfe zum richtigen Verhalten auf dem Gehweg und zum Überschreiten der Fahrbahn sollen ihnen die Handreichungen des Verkehrssicherheitsberaters der Polizei Viersen, Dietmar Berner, dienen.
Diese Übungen Können sie hier herunterladen:

Sicher auf dem Gehweg

Die Sache mit dem Scheibenwischer

 

 

 

Geschwindigkeits-Dialogsystem an die Stadt Übergeben

 

Die Verkehrswacht Viersen unterstützt die Stadt Viersen bei der Umsetzung ihres im Jahre 2012 beschlossenen Verkehrssicherheitsprogramms mit der Bereitstellung eines hochmoder-nen Geschwindigkeits-Dialog-Displays.

 

Die Effizienz des Einsatzes derartiger Systeme als sogenannte „Weiche Maßnahme“ wird von Verkehrsexperten ausdrücklich hervorgehoben. Weiche Maßnahmen sollen „über den Kopf“ der Verkehrsteilnehmer wirken, Bewusstsein erzeugen, Verständnis und Akzeptanz hervor-rufen und damit letztlich langfristige Veränderungen des Mobilitäts- und Verkehrsverhaltens bewirken.

 

Der Einsatz des von der Verkehrswacht mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Krefeld beschafften Gerätes führt zu einem Dialog mit dem Autofahrer. Auf das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird durch rotes Blinken der Anzeige aufmerksam gemacht und es leuchtet zusätzlich der Hinweis „Langsam“ auf. Überhöhte Geschwindigkeit bleibt hierbei für den Autofahrer folgenlos und führt zu keinerlei Sanktionen. Bei korrekter Geschwindigkeit erscheint der Hinweis „Danke“.

 

Das Display wurde jetzt von Verkehrswachtgeschäftsführer Hans Jansen auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule im Beisein von Ratsherrn Heinz Plöckes als Vorsitzender des Ordnungs- und Straßenverkehrsausschusses, Frank Dors von der Sparkasse Krefeld und Peter Mengel vom Planungsamt an die Stadt übergeben.

 

Der erste Einsatz wird nach Abschluss der erforderlichen Vorarbeiten Ende März an der Brabanter Straße im Ortsteil Dülken erfolgen.

 

 

 

Tipps für die erste Ausfahrt mit dem Motorrad



Jeder sechste Getötete im Straßenverkehr war im Jahr 2012 Fahrer oder Beifahrer auf einem
Motorrad. Die fehlende Knautschzone ist ein Grund für den hohen Anteil fatal endender Unfälle.
Spezielle Schutzbekleidung und Fahrweise können das Risiko, getötet oder verletzt zu werden,
erheblich senken. So ist ein Motorradhelm gesetzlich vorgeschrieben, der die ECE-Sicherheitsnorm
erfüllt. Den besten Schutz bieten Integralhelme mit einem Vollvisier, da sie – im Gegensatz zu
Jethelmen – auch den Kinnbereich schützen. Generell sollten die Schutzhelme möglichst fest sitzen
und spätestens nach fünf Jahren, auf jeden Fall nach einem Sturz gewechselt werden, so die
Empfehlung des Bundesverbandes der Motorradfahrer (BVDM). Nicht gesetzlich vorgeschriebene,
doch empfehlenswerte Komponenten sind Leder- oder Textilfaserkombinationen. Sie schützen den
Fahrer beim Rutschen über die Fahrbahn. Die Protektoren dämpfen einen Aufprall oder Stöße.
Zusätzlich bieten sie oftmals einen höheren Komfort, da sie vor Wettereinflüssen wie Unterkühlung
oder Überhitzung schützen. Eine vorausschauende, defensive Fahrweise ist natürlich die beste
Sicherheitsstrategie: Der Gang stimmt, wenn das Motorrad mit mittlerer Drehzahl aus der Kurve
heraus beschleunigt werden kann. Nach der Schräglagenfahrt durch die Kurve sollte nicht zu schnell
beschleunigt werden, da der Fahrer bei diesem Manöver die Kontrolle über sein Gefährt verlieren
kann. Das Bremsen erfordert ebenfalls Fingerspitzengefühl und sollte auch mit ABS-Unterstützung
regelmäßig trainiert werden, damit im Ernstfall kein Meter Bremsweg verschenkt wird.
ww.deutsche-verkehrswacht.de/

 

 

 

DVR startet Internetseite „Drogen und Straßenverkehr“

Jedem vierten jungen Autofahrer ist laut einer Umfrage im Auftrag der  Unfallforschung der Versicherer

(UDV) nicht klar, dass Drogen im Straßenverkehr verboten sind. Vielen Verkehrsteilnehmern ist zudem

nicht bewusst, wie lange die Wirkung bestimmter Substanzen anhält und sie setzen sich zu früh wieder

ans Steuer.

Die Anzahl der entdeckten Fahrten unter dem Einfluss von Drogen hat in den letzten
Jahren stetig zugenommen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) verzeichnete für das Jahr 2012
insgesamt 1.425 Unfälle, die sich „unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel“ ereigneten. Bei diesen

 

Unfällen wurden 34 Menschen getötet und 518 Personen schwer verletzt. Seit 1991 hat sich die
Zahl der Personenunfälle, die auf Drogen- oder Medikamenteneinfluss zurückzuführen sind, mehr als
verdreifacht.

 

Um über die Gefahren von Rauschgift- oder Drogeneinfluss im Straßenverkehr zu
informieren, hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein neues Online-Portal eingerichtet.
Unterschiedliche Rauschmittel werden in ihrer die Fahrtüchtigkeit und Fahreignung beeinträchtigenden
Wirkung beleuchtet und die Gefahren sowie die rechtlichen Folgen erläutert. In einer
Datenbank lässt sich über die Postleitzahl die nächstgelegene Begutachtungsstelle für Medizinisch-
Psychologische Untersuchungen (MPU) finden. Eine Liste der Suchtberatungsstellen ist ebenfalls per
Postleitzahlensuche erreichbar.

 

Mehr Infos unter: www.dvr.de/drogen

 

 

 

 

 

 

Verkehrsunfallstatistik für den Kreis Viersen Aktuell

21.02.2014

 

Am 17.02.2014 veröffentlichte Innenminister Ralf Jäger die aktuellen Unfallzahlen zu Verkehrsunfällen in 2013 aus NRW.

Zeitgleich wurden auch die Zahlen zu Verkehrsunfällen im Kreis Viersen bekannt gegeben.

Lesen Sie hier mehr zu Verkehrsunfällen

 

 

 

 

 

 

Schulwegsicherheit Training für Vorschulkinder

Viersen, den 20.02.2014


„Sicher zur Schule“ im Kreis Viersen

Verkehrswacht und Sparda-Bank West statten alle Kindergärten kostenlos mit Medien zum Schulwegtraining aus


 

Die Verkehrswacht Viersen und die Sparda-Bank West in Viersen starten erstmals die Schulwegkampagne „Sicher zur Schule“. Alle 2.500 zukünftigen Erstklässler im Kreis Viersen sollen bereits im Kindergarten ihren Schulweg üben – am besten mit den Erzieherinnen und den Eltern. Dazu verteilen Verkehrswacht und Polizei in den nächsten Wochen kostenlos Informations- und Übungsmaterialien an Kindergärten und Eltern. Ermöglicht wird die Kampagne durch das großzügige finanzielle Engagement der Sparda-Bank West in Viersen. Die symbolische Übergabe der Schulweghefte und der Elternratgeber fand heute in der Kath. Kindertagesstätte St. Peter in Viersen-Bockert statt.

 

Das Schulwegheft für Kinder und der Elternratgeber legen die Grundlagen. Die Kinder sollen richtiges Verhalten im Straßenverkehr lernen. Dazu müssen sie die wichtigsten Verkehrszeichen kennen und wissen, was beim Überqueren der Straße zu beachten ist. Das sollen die Kinder in Übungen und Spielen erleben, die von den Erzieherinnen in das Kindergartenangebot einbezogen werden können. Für die Erwachsenen gibt es Tipps und Anregungen, wie sie Ihr Kind optimal vorbereiten und unterstützen – von der Auswahl des sichersten Weges bis zur richtigen Kleidung bei Dunkelheit. Die Initiatoren in Viersen hoffen auf die Unterstützung der Kindergärten und der Eltern!

 

Hans Jansen, Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen: „Es ist wichtig, dass bereits Grundschüler ihren Weg zur Schule nach Möglichkeit selbst zu Fuß bewältigen. Nur so lernen sie frühzeitig, worauf es im Straßenverkehr ankommt. Die Nutzung des „Elterntaxis“ sollte die absolute Ausnahme sein.“

 

Frank Josten, Filialleiter der Sparda-Bank West in Viersen, erklärte die Beweggründe für die Unterstützung: „Die Sparda-Bank unterstützt dieses Projekt aus Überzeugung. Gemäß unserer genossenschaftlichen Philosophie legen wir Wert darauf, Verantwortung zu übernehmen. Wir engagieren uns für Themen, die in der Region wichtig sind. Die Sicherheit unserer Schulkinder liegt uns in diesem Zusammenhang sehr am Herzen.“


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Sicher durch den Karneval – Verkehrswacht rät, bereits vor der Feier den Rückweg zu planen

 

Eigentlich wollte man ja gar nichts trinken. Aber ein Bier darf man ja. Aus einem wurden zwei, drei. Oder waren es doch schon vier? Und
kann ich jetzt noch nach Hause fahren oder lasse ich den Wagen besser stehen?
Um gar nicht erst in die Verlegenheit zu geraten, sollte man sich zu Karneval schon vor dem Start in den Abend Gedanken machen, wie
man den Heimweg gestaltet. Jedenfalls sollten sich nach Prunk- oder Stunksitzung, Polonaise oder Narrhallamarsch nur diejenigen hinters
Steuer setzen, die konsequent auf Alkohol verzichtet haben. Und für alle Karnevalisten, die keine Mitfahrgelegenheit bei einem nüchternen
Jecken haben, gibt es Taxis oder Busse und Bahnen. Niemand sollte das Risiko eingehen, mit Alkohol im Blut die Heimfahrt anzutreten.

Denn auf Nachsicht kann man auch an Karneval nicht hoffen: Während der letztjährigen tollen Tage kontrollierte die Polizei 65.576 Autofahrer, von denen sich 18.241 einem Alkohol-Test unterziehen mussten.

Dass Kontrollen und Tests nach wie vor nötig sind, zeigt die Unfallbilanz der Karnevalstage 2013: Die Polizei registrierte 125 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Dabei kam ein Mensch ums Leben, 17 wurden schwer und 37 leicht verletzt.
Auch wenn es nicht zum Unfall kommt: Der Ärger, den sich angetrunkene Fahrerinnen und Fahrer durch den Entzug des Führerscheins  einhandeln, hält länger als jeder Karneval. In 2013 wurde von 266 alkoholisierten Kraftfahrern die Fahrerlaubnis einkassiert.
Dabei gibt es Alternativen, mit denen man sicher und günstig durch den Karneval kommt. Rheinbahn als auch Kölner Verkehrsbetriebe
haben für die tollen Tage einen Sonderfahrplan aufgelegt. Busse und Bahnen bringen die Feierfreudigen in einem dichteren Takt und bis
spät in die Nacht zu den Sitzungen und Feiern und wieder zurück.

 

 

Sicher in die Wintersaison

 

Der Winter wird am Freitag in NRW zu Besuch sein. Nach Sturmböen am Donnerstag sagt der Deutsche Wetterdienst für den Nikolaus-Tag ersten Schnee bis in die Niederungen voraus. Wer sein Auto bisher noch nicht winterfest gemacht hat, sollte die Zeit nutzen und alle
sicherheitsrelevanten Teile überprüfen, empfiehlt die Landesverkehrswacht NRW.


Damit die Fahrt nicht zur unkontrollierbaren Rutschpartie wird, müssen besonders die Reifen für die kalte Witterung geeignet sein.
Bei Schnee und Eis ist Winterbereifung vorgeschrieben, sonst kann es 40 Euro kosten, bei Behinderung von anderen Verkehrsteilnehmern sogar 80 Euro. Ob Winterreifen oder Ganzjahresreifen – die richtigen Modelle erkennt man am Schneeflockensymbol.

Auch muss die Profiltiefe stimmen: Der Gesetzgeber schreibt zwar nur 1,6 Millimetern vor; doch es empfiehlt sich, mindestens vier Millimeter „Tiefgang“ zu haben, um mit der nötigen Bodenhaftung unterwegs zu sein.

 

Neben den Reifen sollte darauf geachtet werden, dass die Beleuchtung komplett intakt ist und die Bremsen gut greifen. Auch darf die Scheibenwischanlage nicht zufrieren, wenn die Temperaturen dauerhaft unter null Grad sinken.
Vor jedem Fahrtantritt muss sich der Fahrer versichern, dass alle Scheiben frei sind. Auch wenn es etwas länger dauert: Nur wer alle Scheiben frei kratzt, hat die Rundum-Sicht und geht auf Nummer sicher.


In den kommenden dunklen, kalten Monaten lohnt es sich außerdem, ein Starthilfekabel und eine Decke im Auto zu haben. Ersteres hilft, wenn die Batterie versagt, letzteres hält warm, wenn man länger auf Hilfe warten muss. Reflektierende Sicherheitswesten sollten immer an
Bord sein, damit man bei einer Panne schon von weitem gut gesehen wird.


Generell gilt bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt:
Runter vom Gas! Auch wenn die Straße frei ist, kann bei zu hohem Tempo in der nächsten Kurve aufgrund von überfrierender Nässe die Fahrt am Baum enden.

 

 

 

Umweltfreundliche Mofa für die Jugendverkehrsschule

 

Mit der Anschaffung von 4 Elektrorollern ist es der Verkehrswacht Viersen gelungen, den in der Jugendverkehrsschule vorhandenen Fahrzeugbestand für die Mofaausbildung teilweise auf eine umweltfreundliche Technik umzustellen. Seit nunmehr 35 Jahren werden von den weiterführenden Schulen in Viersen Mofakurse im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften angeboten. Die praktische Ausbildung ist hierbei kostenfrei. Es sind somit nur Gebühren für die theoretische Prüfung beim TÜV zu zahlen.
 
Das innovative Projekt wurde am 19.11.2013 in der Jugendverkehrsschule der Stadt Viersen vorgestellt. Die neuen Fahrzeuge wurden erstmalig von einem Mofakurs der Realschule an der Josefskirche unter der Leitung von Realschullehrer Wolfgang Dreßen bei der Ausbildung eingesetzt.
 
Bei der Finanzierung der Gesamtkosten von 4.800,00 Euro wurden wir von der Volksbank Viersen mit einer Spende
in Höhe von 2.000,00 Euro großzügig unterstützt.
 
Auf dem Bild sehen Sie neben 3 teilnehmenden Schülern (mit Helm) von links nach rechts:
 
Hans Jansen, Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen,
Jürgen Cleven, Chef der Volksbank Viersen (auf einem Roller sitzend),
Karl-Heinz Jacobs, Leiter der Jugendverkehrsschule,
Wolfgang Dreßen, Kursleiter und
Klaus Peeren, Hausmeister der Jugendverkehrsschule

 

 

 

Verkehrswacht Viersen ist gut aufgestellt

 

Mitgliederversammlung 2013

 

Im Vorstand bleibt alles, wie es war.

Auf der Mitgliederversammlung der Verkehrswacht Viersen, die in der Mensa der Ostschule Dülken stattfand, musste in diesem Jahr turnusmäßi der Vorstand neu gewählt werden. Alle Mitglieder des alten Vorstandes wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Kathy Erkens wurde wieder zur Vorsitzenden gewählt. Dietmar Berner und Willi Zerres gehören als stellvertretende Vorsitzende ebenfall wieder dem Vorstand an. Auch Hans Jansen als Geschäftsführer und Wolfgang Mohren als Schatzmeister wurden wieder in ihren Ämtern bestätigt. Die Kasse der Verkehrswacht wird im kommenden Jahr von Heinz Dieter Breuer und Manfred Will geprüft.

 

In seinem Tätigkeitsbericht konnte Hans Jansen auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken. Vor einem großen und interessierten Publikum berichtete Jansen von den Aktivitäten der Verkehrswacht und bedankte sich dabei auch für die gute Zusammenarbeit mit den Verkehrssicherheitsberatern des Kommissariat Verkehrsunfallprävention der Viersener Polizei.

 

Insgesamt zwölf Kraftfahrer konnten sich über eine Ehrung als Bewährter Kraftfahrer freuen. Neben einer Urkunde erhielten die zu Ehrerenden einen Aufkleber für ihr Fahrzeug auch eine Anstecknadel. Auf diesem Weg gratuliert die Verkehrswacht Viersen noch einmal ganz herzlich.

 

Einzelheiten zum Tätigkeitsbericht können hier eingesehen werden.

 

 

 

Seh- und Reaktionstest

 

Auch 2014 können Interessierte ihre Sehfähigkeit

bei der Verkehrswacht Viersen überprüfen lassen.

Dieser freiwillige Test wird zusammen mit einem

Test zur Überprüfung der Reaktionsfähigkeit angeboten.

 

Eine Terminübersicht finden Sie unter Rubrik

Angebote / Seh-/Reaktionstest.

 

 

 

 

Verkehrswacht unterstützt wieder Crash Kurs in Viersen

 

Crash Kurs NRW ist im Kreis Viersen eine fest Einrichtung.

Junge Autofahrer vor Unfällen schützen. das haben sich die Beamten der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Viersen auf die Fahne geschrieben.

In regelmäßig durchgeführten Veranstaltungen an Schulen im Kreis Viersen werden die Schüler sensibilisiert, sich bewusster mit den Gefahren des motorisierten Straßenverkehrs außeinanderzusetzten.

Untersützung bekommen die Beamten durch Mitglieder der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, von Notärzten sowie eigenen Kollegen.

Sie berichten selbst erlebtes an Unfallstellen, angefangen von ersten Maßnahmen, über Notversorgungen bis hin zu der traurigen Aufgaber der Überbringung einer Todesnachricht.

Das geht unter die Haut.

Unterstützung erhielten die Mitarbeiter des Kommissariats Verkehrsunfallprävention wieder von der Verkehrswacht Viersen

Die Rheinische Post berichtete über eine Veranstaltung am Albertus Magnus Gymnasium in Dülken.

Hier geht es zum Artikel.

 

 

 

Herbst. - Zeit für den Lichttest


Jetzt geht es wieder los. Wer hat es nicht schon selbst gemerkt. Morgens wird des später hell und die Sonne geht früher unter. Aber auch am Tag ist es oft sor trüb, dass die Sichtverhältnisse ein Einschalten der Beleuchtung am KFZ erfordelich machen.

Da fallen dann die Fahrzeuge auf, an denen die Beleuchtung nicht funktioniert oder falsch eingestellt ist.

Jedes Jahr im Oktober überprüfen Kfz Meisterbetriebe kostenlos die Beleuchtungseinrichtungen an Kraftfahrzeugen.

 

Sicherheit geht vor - machen Sie den (Licht) Test.

 

Für weitere Informationen zum Lichttest hier klicken.

 

 

 

Ich fahr mit Helm

 

Um mobil und schnell an das gewünschte Ziel zu gelangen, entscheiden sich immer mehr Menschen für das Fahrrad. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene oder Senioren: Das Fahrrad kommt in allen Zielgruppen gut an und sorgt für das Plus an Unabhängigkeit. Um diese Freiheit gesund und lange zu genießen, sorgt ein Fahrradhelm für mehr Sicherheit.

Die Aktion „Ich trag‘ Helm“ rückt die Vorteile des freiwilligen Tragens von Fahrradhelmen in den Mittelpunkt. Seit 2011 führt die Deutsche Verkehrswacht im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung diese Aktion durch. Um möglichst alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen, werden jährlich wechselnde Schwerpunkte entwickelt, die immer wieder neue Aspekte des Radfahrens und Helmtragens darstellen.

(Quelle:www.ich trag Helm.de)

Radhelden auf Fahrradtour

Der Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen begleitete die Aktion auf der diesjährigen Fahrradtour.

Der "Extra Tip" sprach mit Hans Jansen über die Tour.

Hier geht es zum Artikel.

Weitere Informationen zur Fahrradtour und die Aktion "Ich fahr mit Helm" hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulstart 2013

Foto: F.H.Busch

Rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres gibt die Verkehrswacht Viersen Tipps zur Vorbereitung der Erstklässler auf den neuen Schulweg.

Über die örtliche Presse und den regionalen Radfiofunk wurden diese Informationen traditionell in einer gemeinsamen Pressekonferenz, zusammen mit den Verkehrssicherheitsberatern der Viersener Polizei weitergegeben.

 

Hier geht es zu den Veröffentlichungen.

WeitereInformationen zum Schulstart finden Sie auf unserer Seite

Service und Informationen

 

 

 

Änderungen im Verkehrsrecht

Der Bundesrat sprach sich in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause für eine allgemeine Warnwestenpflicht in Fahrzeugen aus und will akkubetriebene Lampen an Fahrrädern zulassen.

 

Die Punktereform kann in etwas mehr als 9 Monaten in Kraft treten. Zukünftig sind maximal nur noch drei - bisher sieben - Punkte pro Regelverstoß möglich. Allerdings wird die Fahrerlaubnis auch schon bei acht statt bisher 18 Punkten entzogen.

 

Künftig können Autofahrer ihre Nummernschilder bei Umzügen (ca. 600.000 Fälle im Jahr 2012) bundesweit mitnehmen. Neuer Kennzeichen bedarf es dann nicht mehr. Die Bundesregierung setzt mit dieser Regelung einen Wunsch der Verkehrsministerkonferenz vom letzten Jahr um. Zudem können Fahrzeuge künftig auch im Rahmen eines internetbasierten Verfahrens elektronisch außer Betrieb gesetzt werden. Dies betrifft
ca. 9,2 Millionen Vorgänge jährlich. Das bisherige Verfahren bleibt parallel bestehen.

 

Eine weiter Neuerung betrifft ein neues optisches und akustisches Anhaltesignal fu?r die Polizei. Die Polizeiwagen in Deutschland erhalten neben dem bekannten Blaulicht auch ein nach vorn wirkendes rotes Blinklicht und einen zusätzlichen Sirenenton nach US-Vorbild. Die neuen Signale machen das Anhalten von Fahrzeugen für Polizeibeamte sicherer, da Streifenwagen Autos nicht mehr überholen müssen, die sie stoppen wollen.

 

Die Neuerung basiert auf einem Beschluss der Innenministerkonferenz, der allerdings schon rund zehn Jahre zurückliegt.

Der Bundesrat führte mit seiner Zustimmung gleichzeitig die Pflicht zur Mitnahme von Warnwesten ein, weil dies die Verkehrssicherheit bei Pannen und Unfällen deutlich erhöhen kann.

 

Außerdem legte er fest, dass für den Betrieb von Scheinwerfern und Schlussleuchten an
Fahrrädern zukünftig auch wieder aufladbare Energiespeicher und Batterien verwendet werden du?rfen. Die Bundesregierung kann nun entscheiden, ob sie die geänderten Verordnungen in Kraft setzt.

 

 

 

Entspannt in die Ferien

Die richtige Beladung des Fahrzeugs ist von entscheidender Beseutung

Verkehrswacht gibt Tipps fu?r Fahrt und Fahrzeug

 

Düsseldorf, 17.7.2013
Diesmal musste man in Nordrhein-Westfalen besonders lang auf den Start der Schulferien warten. Doch nun ist es endlich soweit: Am Freitag bekommen die Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse und viele Familien setzen sich noch am selben Tag ins Auto, um am Samstag bereits am Urlaubsort entspannen zu können.
Doch man sollte nicht zu eilig in die Ferien starten. Denn die Erholung beginnt bereits bei der Autofahrt, wenn man es gelassen angeht. Dabei gilt als Faustregel: Alle zwei Stunden eine kleine Pause einlegen. Und wer eine größere Strecke zu bewältigen hat, sollte besser einen
Zwischenstopp mit Übernachtung einplanen, um am nächsten Tag ausgeruht und entspannt die zweite Reisehälfte in Angriff zu nehmen.
Leichte Verpflegung statt massiver Mahlzeiten hält Fahrer und Beifahrer fit. Und da die Vorhersage fu?r das kommende Wochenende sommerlich warmes Wetter in Aussicht stellt, muss unbedingt reichlich Flüssigkeit an Bord sein.
Doch nicht nur der Fahrer und die Fahrzeuginsassen sollten fit und gut versorgt sein – gleiches gilt auch fu?r das Fahrzeug. Daher empfiehlt es sich, vor dem Reiseantritt noch einmal alle sicherheitsrelevanten Teile zu überprüfen. Hier eine kleine Checkliste:


Ist die Bremsanlage voll funktionstüchtig? Befindet sich genügend Bremsflüssigkeit im System?

 

Haben die Reifen genug Luftdruck? Achtung! Nach Beladen des PKW muss der Luftdruck höher sein als im unbeladenen Zustand. Ist auch

  • das Reserverad ausreichend gefüllt? Und reicht die Profiltiefe der Reifen aus? Gesetzlich vorgeschrieben ist ein Minimum von 1,6       Millimetern, doch bereits bei weniger als 4 mm nimmt die Haftung der Reifen ab.
  • Ist genug Kühlwasser im Kühler und steht zur Not eine Flasche zum Nachfüllen bereit?
  • Ist der Ölstand ausreichend und ist etwas Öl zum Nachfüllen an Bord?
  • Funktioniert die Lichtanlage (Scheinwerfer, Bremslicht, Blinker, Nummernschildbeleuchtung und Positionsleuchten) einwandfrei?
  • Sind Warndreieck, Warnwesten und Verbandskasten im Fahrzeug griffbereit untergebracht? Sind für den Notfall ein Starthilfekabel, ein
    Abschleppseil und eine Taschenlampe an Bord?

Außerdem sollte man sich vor Fahrtantritt mit den Verkehrsregeln und Vorschriften des Urlaubslandes und der Transitländer vertraut machen.
So sind Sicherheitswesten in vielen Staaten Pflicht, teils muss auch tagsüber mit Tagfahr- oder Abblendlicht gefahren werden.
Schließlich sollte man darauf achten, dass das Gepäck korrekt untergebracht ist – Schweres kommt nach unten, leichtete Taschen
nach oben. Auch im Innenraum muss alles so verstaut sein, dass bei einer Vollbremsung keine „Geschosse“ durch den Wagen fliegen.
Denken Sie auch daran, dass der Bremsweg bei beladenen PKW deutlich länger ist.


Eine entspannte und sichere Fahrt in den Urlaub und gute Erholung
wünschen die Verkehrswachten in NRW!

Neue Flyer für Radfahrer

Aus mobil und sicher:

 

Die Unfallforrschung der Versicherer gibt mit dem neuen Flyer "Sicher unterwegs mit dem Fahrrad-Regeln*Rechte*Rücksichtnahme" Antworten auf viele Fragen die in Zusammenhang mit dem Fahrradfahren entstehen.

Weiterhin aktuell ist der Flyer "Kinder lernen Rad fahren" auf Deutsch und Türkisch.

 

Diese Flyer können kostenlos bestellt werden bei:

unfallforschung(at)gdv.de

 

 

 

Tag der Verkehrssicherheit

 

Der diesjährige Tag der Verkehrssicherheit findet am 15. Juni statt. Auf der dazugehörigen Online-Plattform finden Sie wie immer aktuelle Informationen: http://www.tag-der-verkehrssicherheit.de

 

 

 

Aktuelle Änderungen in der STVO

 

 

Seit 1. April ist die neue Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft getreten. Ein Ziel ist, die Zahl an Verkehrsschildern im Straßenbild durch allgemeingu?ltige Verhaltensvorschriften zu verringern. Zum Beispiel macht die Einfu?hrung eines generellen Parkverbotes auf Fahrradschutzstreifen dort Parkverbotszeichen unnötig, durch die Einführung eines generellen Überholverbotes an beschrankten und unbeschrankten Bahnübergängen ist das Aufstellen von Überholverbotszeichen in diesen Bereichen entbehrlich. Verbesserte Radverkehrsvorschriften sorgen außerdem für mehr Sicherheit.

Neben dem generellen Parkverbot auf den Fahrradwegen darf in Fahrradstraßen künftig nicht mehr schneller als 30 km/h gefahren werden. Zudem kann mit einem entsprechenden Verkehrszeichen künftig darauf hingewiesen werden, dass eine Sackgasse für Fußgänger und Radfahrer durchlässig ist. Die Freigabe linker Radwege kann durch das allein stehende Zusatzzeichen „Radverkehr frei" erfolgen.

Gleichzeitig wird mit dem neuen Bußgeldkatalog das Nichtbeachten der Verkehrsvorschriften durch Radfahrer künftig härter geahndet. Die Verwarngelder für Autofahrer bei fehlendem Parkschein oder abgelaufener Parkzeit wurden nach mehr als 20 Jahren angehoben. Bei Überschreiten der erlaubten Parkdauer um bis zu 30 Minuten sind jetzt 10 statt 5 Euro fällig. Je 5 Euro teurer wurden auch längereÜberschreitungen: 15 Euro fu?r bis zu eine Stunde länger als erlaubt, 20 Euro für bis zu zwei Stunden, 25 Euro fu?r bis zu drei Stunden und 30 Euro für noch längere Verstöße. Der Höchstsatz von 35 Euro gilt weiterhin, wenn es um das Zuparken von Feuerwehrzufahrten oder Behindertenparkplätzen geht.

Rücksichtslose Radler werden stärker zur Kasse gebeten. Falsches Einbiegen in Einbahnstraßen kostet nun je nach Situation 20 bis 35 Euro statt 15 bis 30 Euro. Wer nicht auf einem ausgeschilderten Radweg fährt oder daraufhin falscher Richtung unterwegs ist, soll 20 statt 15 Euro zahlen. Fahren ohne Licht kostet Radler nun 20 statt 10 Euro.

Wenn Autofahrer auf Radwegen parken, steigt die Geldbuße von 15 auf mindestens 20 Euro. Wer mit seinem Wagen einen Streifen für Radler auf der Straße blockiert, muss 20 statt 10 Euro zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung gestattet neue Schilder: Etwa ein Zusatzzeichen fu?r Inline-Skaten und Rollschuhfahren auf Radwegen und Fahrbahnen. Neue Schilder gibt es auch zur Anzeige von Anfang und Ende von  Parkraumbewirtschaftungszonen - ebenso für den Hinweis auf eine Durchfahrt für Radler am Ende einer Sackgasse. Andere Schilder - wie das Zeichen für einen beschrankten Bahnübergang - entfallen. Sie können aber noch bis 2022 stehen bleiben.

BMVBS

Weitere Informationen zum Neuerlass

sowie die wichtigsten Änderungen auf

einen Blick bietet das BMVBS auf seiner

Internetseite.                                          

 

 

 

Fahrerassistenzsysteme verstehen

Ein Leitfaden fuür mehr Sicherheit und Komfort

Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner hat eine neue Broschuüre zu Fahrerassistenzsystemen entwickelt. „Fahrerassistenzsysteme verstehen“ erklärt, welche Fahrerassistenzsysteme was leisten und warum sie in jedes Auto gehören. Die Broschuüre ist so konzipiert, dass sie auseinandergefaltet als Infoposter genutzt werden kann.
Bestellungen unter: www.bestellung@bester-beifahrer.de

 

 

 

Verkehrssicherheit für Kinder

Quelle: GDV

 

Sicherheit macht Spaß - jetzt auch als App

Die prämierte Internetseite www.ampelini.de, bei der sich alles um Verkehrssicherheit undUnfallprävention dreht, gibt es seit dem 22. Februar 2013 auch als kostenlose App für iPad und iPhone.

Damit können Eltern ihre Kinder zwischen 3 und 8 Jahren auch unterwegs spielen lassen. Da in der Ampelini-App – wie auf der Webseite – alle Spiele per Sprache erklärt werden, sind keine Schreib- und Lesekenntnisse erforderlich. Die drei Hauptakteure, die Ampelinis Rocco, Gina und Grecco, bringen Kindern spielerisch sicheres Verhalten in ihrem Alltag näher. Unter anderem werden  Verkehrssicherheit, Brandschutz und Gefahren zuhause und in der Freizeit thematisiert. Im Ampelini-Kino der App gibt es außerdem ein Musik-Video zum Mitsingen oder – als kleine Bewegungspause zumMitmachen zwischen den Spielen – Aerobic mit dem Greccorobic-Video. Die Eltern können dabei ganz beruhigt sein: Kinder lernen nicht nur spielerisch viel Wissenswertes rund um ihre Sicherheit zuhause und im Straßenverkehr, die Ampelini-App ist zudem werbefrei und jedes Kind kann sofort mitspielen – ohne Angabe persönlicher Daten. Der Erfurter Netcode e.V. hat der Ampelini-Webseite des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) daher das Qualitätssiegel Erfurter Netcode verliehen. Dass die Ampelini-Webseite nicht nur Erwachsenen, sondern auch Kindern gefällt, bewies die aus Kindern bestehende Webjury, die den Ampelinis 2011 den Goldenen Online-Spatz für die beste Webseite auf dem Deutschen Kinder-Medien-Festival verliehen hat. Mehr Infos unter:

www.udv.de/presse/mitteilungen/artikel/sicherheit-macht-spass-mobile-version-der-kinderwebseite-wwwampelinide-jetzt-auch-als-app/

 

 

 

 

 

 

Junge Fahrer sicher machen

Es ist schon ein fester Bestandteil des Unterrichtes.

Verkehrssicherheitsberater Hans-Gerd Dückers besucht regelmäßig die Oberstufe der viersener Gymnasien. Mit jungen Leuten bespricht er die Gefahren im Straßenverkehr. Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen sind nur zwei Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Aber auch die Unerfahrenheit mit dem Umgang des neuen Fahrzeugs lassen junge Fahrer verunglücken. Über diese Gafahren klärt Dückers auf.

Die Viersener Verkehrswacht unterstützte auch am Albertus Magnus Gymnasium die Aktion und lobte vier Fahrsicherheitstrainings aus.

 

 

 

Verkehrssicherheit in der Ausbildung

 

Seit mehreren Jahren schon unterstützt die Verkehrswacht Viersen die Verkehrssi herheitsberater der viersener Polizei bei der Durchführung von Seminaren für Erzieherinnen und Erzieher. In jeweils einer Tagesveranstaltung erhalten die Teilnehmer Tipps und Informationen zur Verkehrssicherheitsarbeit im Elementarbereich.

Über den Kontakt zum Bereufskolleg Viersen konnten die Verkehrssicherheitsberater angehende Erzieherinnen und Erzieher in ihrer Dienststelle begrüßen.

Wir konnten auch hier wieder einen wichtigen Beitrag leisten und den angehenden Erzieherinnen und Erziehern ein verkehrspädagogisches Puppenspiel abieten, um eine Möglichkeit zur Verkehrserziehung zu zeigen.

Neben Vorträgen, Arbeitsgruppen und Gesprächen wurden die Teilnehmer/innen mit vielen Informationen am Nachmittag entlassen

Offenbar haben die Verkehrssicherheitsberater mit dem Seminar ins schwarze getroffen. "Das war das Beste, was wir in der Ausbildung erlebt hatten", war die Aussage einer Teilnehmerin.

Für uns ein Ansporn, diese Seminare auch weiterhin zu unterstützen.

 

 

 

Die fünfte Jahreszeit - Feiern ohne Risiko

 

Mittendrin in der karnevalistischen Freude macht sich so manch einer keine Gedanken um die Folgen des närrischen Treibens. Wer ein paar Dinge beachtet und richtig plant, wird auch diese Tage unbeschadet überstehen.

Die Landesverkehrswacht hat dazu eine Mitteilung veröffentlicht, die uns über die Karnevalstage begleitet.


Hier zur Pressemitteilung der LVW...

 

 

 

Verkehrserziehung beginnt in der Kita

 

Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizei Viersen führen erneut ein Seminar für Erzieherinnen zum Thema Verkehrssicherheit durch. Die Verkehrswacht unterstützt auch in diesem Jahr wieder die wichtige Arbeit.

Vetreter der örtlichen Medien berichteten. Hier eine Pressemitteilung:

 

 

19.01.2013

Viersen (RP). Manchmal sind es die kleinen Dinge, die lange in Erinnerung bleiben. Aus diesem Grund bittet Dietmar Berner, Verkehrssicherheitsberater der Polizei, eine Gruppe Erzieherinnen, ihre größten Wünsche auf einen Klebezettel zu schreiben und auf einen Luftballon zu kleben. Der Polizist liest zwei der Notizen vor – und bringt dann plötzlich den Ballon mit einer Nadel zum Platzen. "So schnell werden Träume im Straßenverkehr zerstört", sagt Berner den erstaunten Zuhörern.

Dietmar Berner lässt Erzieherinnen Notizen mit ihren Träumen an einen Ballon kleben – dann lässt er ihn platzen. Mit dem Beispiel will der Polizist zeigen, dass unvorsichtiges Verhalten drastische Folgen haben kann. Foto: Franz-Heinrich Busch

Die Demonstration ist ein Teil eines Seminars, mit dem die Kreispolizeibehörde Viersen Kita-Mitarbeiter für Verkehrserziehung von Kindern sensibilisieren möchte. 24 Erzieherinnen aus dem Kreis Viersen lernten einen Tag lang, mit welchen Maßnahmen Heranwachsende auf Gefahren des Straßenverkehrs vorbereitet werden können. Dass trotz kleinerer Erfolge weiterhin Handlungsbedarf existiert, daran besteht kein Zweifel. So gab es 2011 kreisweit 148 Unfälle, an denen Kinder beteiligt waren. Aktuell zeichne sich ab, dass 2012 die Zahlen leicht gesunken sind, "doch jeder Unfall ist einer zu viel", sagt Berner.

Mit dem eintägigen Seminar, dass seit fünf Jahren angeboten wird, zeigen Berner und seine Kollegen, dass bereits kleine Koordinationsübungen die Verkehrssicherheit von Kindern verbessern können. "Bei Kindern ist zum Beispiel das räumliche Sehen weniger ausgeprägt als bei Erwachsenen. Auch die Einschätzung von Geschwindigkeit kann Probleme bereiten", sagt er. Um die Probleme in der Koordinationsfähigkeit zu verdeutlichen, lassen die Verkehrsberater die Erzieherinnen eine Übung absolvieren. Die Kita-Mitarbeiterinnen stehen im Kreis und werfen sich einen Ball zu. Nach einiger Zeit werden sie aufgefordert, den Ball den exakten Weg zurückzuspielen – einen Vorgang, der manch einen vor Probleme stellt.

 

 

 

Neuer Führerschein ab 2013?

Neue Fahrerlaubnisklassen ab 2013 und was sich ändert.

Hier mehr...

 

 

Aktion Glühwürmchen

 

Funkeln im Dunkeln.

Schon seid mehreren Jahren stehen sie am Straßenrand. Kinder aus den meisten Kindertageseinrichtungen im Kreis Viersen machen ein mal im Jahr auf sich aufmerksam. Ausgerüstet mit Sicherheitswesten, Taschenlampen, Laternen und allem anderen, was gut sichtbar ist.

Die Idee enstand auf einem Seminar für Erzieherinnen, das von der Kreispolizei in Viersen regelmäßig durchgeführt und von der Verkehrswacht unterstützt wird.

In der dunklen Jahreszeit sind Verkehrsteilnehmer mitunter nur sehr schlecht zu erkennen. Auf diese Weise signalisieren die Kinder dem Autofahrer sehr deutlich: "Wir gehören auch dazu"

Diese Aktion wird von der Verkehrswacht Viersen regelmäßig unterstützt.

 

 

 

 

 

Crash Kurs in Viersen

 

Etwa 250 Schüler des Erasmus von Rotterdam Gymnasium in Viersen hörten gespannt den Ausführungen der Akteure zu, die auf der Bühne "ihre" Geschichte erzählten.

Die Verkehrswacht Viersen unterstützte eine der landesweiten Veranstaltungen Crash Kurs NRW, die von den Verkehrssicherheitsberatern der Polizei Viersen durchgeführt wurde.

Im Foyer der Aula erwartete die Schüler eine Bilderreihe von Wegekreuzen, die nach dem Unfalltod von jungen Fahrern immer wieder an den Straßen zu sehen sind.

In der Aula waren Holzkreuze, eine demolierte Autotüre und sogar ein echter Sarg zu sehen. Die jungen Leute sollten so schon am Anfang der Veranstaltung erleben, was auf sie zukommt.

Der Anfang der Veranstaltung wurde eingeleitet durch eine Bilderschau von Unfallsituationen von Verkehrsunfällen junger Fahrer aus dem Kreis Viersen.

Schon jetzt wurde es deutlich ruhiger im Saal.

Dann traten nacheinander Polizisten, Rettungssanitäter, ein Feuerwehrmann und ein Notarzt auf die Bühne und erzählten den Jugendlichen, was sie selbst an einem

Unfallort erlebt hatten, bis hin zu der Schilderung einer Polizistin, die am Heilig Abend einer Familie beibringen musste, dass der erwartete Lebensgefährte nicht mehr, nie mehr kommen würde.

"Ich möchte euch nie mehr wieder sehen, nicht wenn ich diese Uniform trage".

 

Mit diesem Apell endete der Vortrag des Rettungssanitäters, der zuvor vom Unfalltod eines jungen Autofahrers berichtet hatte.

Nach der Veranstaltung standen alle Beteiligten den Schülern, die sichtlich ergriffen waren zu Gesprächen zur Verfügung.

 

 

 

Mitgliederversammlung 2012

Ein gutes Jahr für die Verkehrswacht

RP 21.11.2012

 

Leicht gestiegene Mitgliederzahlen, gut angenommene Angebote rund um die Verkehrssicherheit – die Verkehrswacht Viersen zeigt sich bei ihrer aktuellen Mitgliederversammlung mit dem vergangenen Jahr rundum zufrieden. In altbewährter Manier bot die Verkehrswacht in Kooperation mit der Polizei die unterschiedlichen, traditionellen Veranstaltungen an. So gab es das Programm „Kind und Verkehr“ gleich 29 mal in den verschiedenen Kindergärten, wobei 326 Eltern von Vorschulkindern verzeichnet werden konnten.

Ob unter anderem die Schulbeginnaktionen, die Radfahrausbildung, bei der 718 Schüler die Fahrradprüfung ablegten, die 2700 Grund- und Förderschüler, die die Jugendverkehrsschule durchliefen, die Beleuchtungsaktionen, der Schülerlotsenwettbewerb oder die 166 Schüler, die in der Jugendverkehrsschule den Mofaführerschein machten, die Verkehrswacht war aktiv.

Bei den zwölf Verkehrssicherheitstagen konnten allein 1320 Teilnehmer erreicht werden. Aber auch das Seniorenprogramm „Sicher Mobil“ lief gut an. 120 Teilnehmer besuchten die 12 Veranstaltungen. „damit steig die Zahl der Teilnehmer“, informierte Geschäftsführer Hans Jansen.

Bei den in den Sparkassen und Volksbanken durchgeführten Seh- und Reaktionstest konnte die Verkehrswacht bei 36 Prozent der Teilnehmer Sehmängel feststellen. Gut angenommen wurde auch der mit dem Info Mobil der Landesverkehrswacht angebotene Sehtest für die siebten und achten Schuljahre.

Mit aktuell 148 Mitgliedern zeigt sich die Verkehrswacht zufrieden und auch finanziell steht man auf gesunden Füßen wie Schatzmeister Wolfgang Mohren verdeutlichte.

Neben dem Rückblick standen auch Ehrungen auf dem Programm. Vorsitzende Kathy Erkens sprach einen besonderen Dank an Heiko Therhaag für seine 15-jährige Tätigkeit als Kassenprüfer aus. Silke Winkes, die zehn Jahre die Jungendverkehrsschule leitete, und Dieter Kerkhoff, der zwölf Jahre für die Sehtestveranstaltungen zuständig war, konnten sich ebenfalls über Auszeichnungen freuen.

Ein besonderes Highlight war die Vorführung des neu angeschafften Anhängers, der ab sofort unter anderem für den Transport des Gurtschlittens zur Verfügung steht. Der aufgeklebte Slogan „ Für Ihre Sicherheit unterwegs“ kam dabei gut an.

 

 

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Schulstart

Tipps für den Schulweg

RP, 17.08.12

 

Für 613 i-Dötzchen beginnt in der kommenden Woche das 1. Schuljahr. Der Viersener Polizist Dietmar Brenner sagt, wie sich die Neulinge am sichersten auf den Weg machen – und was Eltern tun können, um ihren Kindern zu helfen.
Dietmar Berner kennt die Gefahren seit einem halben Jahrhundert. Als
der 54-Jährige selbst zur Schule ging, sammelte er erste
Erfahrungen im Straßenverkehr. Später wurde er Polizist, seit 27
Jahren ist der Viersener Verkehrssicherheits-Beauftragter
für seine Heimatstadt und Süchteln. Fünf Tage vor dem Start ins neue Schuljahr geben er und Hans Jansen von der Verkehrswacht Tipps, worauf Eltern
und Kinder achten sollten.
Früh aufstehen Der Schulweg beginnt im Kinderzimmer. "Wer zu spät aufsteht, der muss sich anschließend beeilen, um pünktlich in der Schule zu sein", sagt Berner.

Darum: Rechtzeitig aufstehen, um zu frühstücken und ausgeruht in den Tag zu starten. "Wenn ein Kind zur Schule rennen muss, dann begibt es sich schneller in Gefahr."

Schulweg trainieren

Kinder haben noch keine so gute Orientierung wie Erwachsene. Eltern sollten ihren
Kindern den Schulweg zu Fuß zeigen und sie auf Gefahrenpunkte hinweisen. "Nach etwa zwei bis vier Wochen sollte das Kind wissen, wo es lang muss", sagt Berner. Er rät, den Kindern im Laufe der Zeit mehr zuzutrauen. Erst die letzten hundert
Meter alleine. Dann die Hälfte des Wegs alleine. Zuletzt denkompletten Weg alleine. Es ist wichtig, dem Kind nicht nur den Hinweg, sondern auch den Rückweg
zu zeigen. "Die Welt sieht für Kinder anders aus, wenn sie sich umdrehen und wieder orientieren müssen."

Zu Fuß gehen

Eltern sollten ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule fahren. Die vielen Fahrzeuge vor dem Gebäude sind ein zusätzlicher Gefahrenpunkt an einem Ort, an dem sich viele Kinder tummeln. "Die Kinder erleben im Auto keine vernünftige Verkehrserziehung", sagt Berner. "Aus dem Auto kann ein Kind nicht erkennen, wo Gefahren sind und wie weit Entfernungen reichen." Mit dem Rad sollten Kinder erst
fahren, wenn sie die Fahrradprüfung abgelegt haben. Sie steht im 4. Schuljahr an.
Straßenüberquerung üben Kinder verhalten sich wie Kinder – und schätzen Gefahren manchmal nicht als solche ein. "Jungs sind da noch risikofreudiger als Mädchen", sagt Berner. Das gilt auch im Straßenverkehr. Darum sollten sie,
wenn sie über eine Straße gehen, auch gründlich schauen, ob genug Platz ist. "Wie ein Scheibenwischer sollten sie nach links und rechts schauen, so lange sie über die Straße gehen", sagt Berner.

Sicherheitsweste anziehen

Der ADAC verteilt in der zweiten Septemberhälfte neongelbe Westen, also  rechtzeitig zum Start in die etwas dunklere Jahreszeit. "Sie ersetzen die Scherpen, die es in den vergangenen Jahren gegeben hat", sagt Hans Jansen. Die Westen haben an allen Seiten Reflektionsflächen, die leuchten, wenn sie von Licht (zum
Beispiel dem eines Autos) angestrahlt werden. Zudem hat die Weste eine Kapuze, falls es regnet.

 

 

 

Schulstart 2012

Fahnen signalisieren Autofahrern: i-Dötzchen unterwegs

WZ, 17.08.2012


Über 600 Schulneulinge sind bald unterwegs. Polizei,Verkehrswachtund Stadt  haben Vorbereitungen getroffen.
Für Hans Jansen, Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen, ist der erste Schultag seit langer Zeit ein fester Termin im Kalender: „Ich mache das nun schon im 21. Jahr“, sagt er. Dietmar Berner, Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizei, legt noch einen drauf: „Ich bin seit 27 Jahren dabei.“

Info-Mappe für Kinder und Eltern
Gemeint sind die Vorbereitungen von Schulneulingen, Eltern und  Verkehrsteilnehmern auf die Wochen und Monate nach den Sommerferien, die am 21. August enden. Für 613 „i-Dötzchen“ in Viersen beginnt in der kommenden Woche ein neuer Lebensabschnitt, „der auch in unserer Stadt mit großen Gefahren auf dem Weg zur Schule und wieder nach Hause verbunden ist“, so Jansen.


Verkehrswacht, Stadt und Polizei haben wieder eine gemeinsame Aktion gestartet, um den Schulweg sicherer zu machen. Sie beinhaltet unter anderem das Anbringen von 18 großen Fahnen mit dem mahnenden Slogan „Brems Dich! – Schule hat begonnen!“. Sie hängen bereits, unter anderem am Ransberg und an der Freiheitsstraße. Hinzu kommen 50 Dreiecksständer mit Plakaten und Hinweistafeln  an Fußgängerampeln („Nur bei Grün – den Kindern zum Vorbild“). Außerdem erhält jedes Kind zum Schulstart eine Infomappe, die unter anderem ein Malbuch und eine kindgerechte „Käpt’n Blaubär“-Broschüre enthält. Ein beigefügter Brief appelliert an die Erziehungsberechtigten, den Kindern den sicheren Weg zu zeigen, falls das noch nicht geschehen sein sollte.


Laut dem Experten der Polizei sollten Eltern ihr Kind in der ersten Zeit begleiten und auch später immer mal wieder kontrollieren, ob die jungen Verkehrsteilnehmer noch alles richtig machen (zum Beispiel vor dem Überqueren der Straße sorgfältig auf den Verkehr achten). Dietmar Berner betont aber, dass sich Kinder  „irgendwann auch selbstständig im Verkehr bewegen müssen“.


Jedes neu eingeschulte Kind bekommt laut Verkehrswacht in der zweiten  Septemberhälfte eine leuchtende Sicherheitsweste. Der ADAC stattet damit bundesweit die Schulneulinge aus.

 

 

 

Ein Tag für Fahrradfahrer

Tipps fürs sichere Radfahren

Viersen, 19.11.2012 (RP).

 

Passend zum Frühjahr und zur beginnenden Fahrradsaison hat sich das Viersener Seniorenforum Miteinander – Füreinander das Thema Fahrrad herausgepickt. Einen
Nachmittag drehte sich im Stadthaus alles ums Rad.

Das Viersener Stadthaus scheint zum Fahrradgeschäft mutiert zu sein. Auf der ansonsten freien Fläche stehen Fahrräder und sogar vor dem Gebäude steht ein Pavillon mit Rädern, viele davon mit Elektromotor.
"Die Elektrofahrräder sind stark im Kommen und das nicht nur bei Senioren", weiß Dirk Schnitzler vom Dülkener Fahrradcenter Zilles. Doch an diesem Nachmittag sind es speziell die Senioren, die sich angesprochen fühlen und die durch das Foyer wandern. Unter dem Titel "Aktiv sein rund ums Fahrrad" hat das Viersener Seniorenforum Miteinander – Füreinander ins Stadthaus eingeladen, um Senioren rund ums Radfahren zu informieren.
Mit dem Fuß auf dem Boden Ein Aspekt ist dabei der Faktor Sicherheit, den Polizei und Verkehrswacht Viersen gemeinsam präsentieren. "Ein gravierender Fehler, den wir immer wieder bei unseren Radtrainings für Senioren sehen, sind die zu
hoch eingestellten Sättel", sagt Dietmar Berner, Verkehrssicherheitsberater bei der Kreispolizei. Die Problematik liegt auf der Hand. Für einen Halt muss der Senior bei zu hoch eingestelltem Sattel vom Rad springen, da er nicht mit den Fuß direkt auf den Boden kommt.
Die Gefahr, am Sattel hängenzubleiben, zu stolpern und zu stürzen, ist groß. Beim Anfahren wird das Rad wie ein Roller angeschoben, um Schwung zu bekommen. Es folgt das Wuchten in den Sattel, die zweite Pedale muss gesucht werden, auch hier wird lange hantiert und gerade beim Überqueren einer Kreuzung geht Zeit  verloren. Zeit, in der bereits ein nächstes Auto erscheinen könnte. "Der Sattel ist
höhentechnisch richtig eingestellt, wenn der Vorderfuß problemlos den Boden berühren kann, ohne dass das Rad gekippt wird. Wer bremst, stellt einfach den einen Fuß auf den Boden und fällt nicht. Der andere Fuß bleibt auf dem Pedal stehen, so dass auch wieder problemlos angefahren werden kann", erklärt Berner in seinem Vortrag zur Sicherheit.
Dafür muss das Rad aber auch die richtige Größe haben. Bei einem zu großen Rad kann die ergonomisch optimale Einstellung plus Sicherheit nämlich nicht erfolgen. Hier sind die Fachhändler und ihre Beratung gefragt. Wie die richtige Fahrradgröße aussieht, das erklären sie den Besuchern ausführlich. Das Bein sollte nämlich bei einem unten stehenden Pedal, auf dem die Hacke fest steht, fast durchgedrückt sein. So kann der Fahrer eine optimale Fahrleistung bei wenig Kraftaufwand
erreichen.
In Sachen Elektrofahrrad macht Hans Jansen von der Verkehrswacht Viersen darauf aufmerksam, dass mit diesen schnell höhere Geschwindigkeiten als beim normalen Fahren ohne Unterstützung erreicht werden können. "Wichtig ist hier, dass die Radler im gleichen Gang fahren, den sie auch ohne Hilfsmotor benutzen. Nicht einfach höher schalten, weil es einfacher ist. Denn dann wird man schneller und das kann zu Problemen führen", warnt Jansen.
Und ganz wichtig, sich beim Radkauf Zeit nehmen und mehrere Räder ausprobieren. "Dann hat man nachher auch viel Freude an seinem Rad", meint Jochen Peschel, der eine der Radgruppen der Senioreninitiative Miteinander – Füreinander leitet.

 

 

 

KiS Aktionstag

Spielen für Sicherheit im Verkehr

WZ, 23.05.2012

 

Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund fand am Mittwoch zwischen 14 und 17 Uhr ein Fest „rund um die Verkehrssicherheit“ in der Tageseinrichtung St. Peter, Schützenstraße 12 in Viersen statt. Der Aktionstag ist  in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht, den Verkehrssicherheitsberatern der Kreispolizeibehörde und dem Familienzentrum St. Elisabeth Berliner Höhe entstanden.

Puppenbühne für das richtige Verhalten auf der Straße

Alle Kinder und deren Familien waren zu einem aktiven Sehen, Hören, Fühlen, Informieren und Spielen eingeladen. Rollerparcours, Fühlkisten, Dunkelraum, Sehtest, Gurtschlitten sind nur einige der Stationen, die Kinder mit den  Erwachsenen am Nachmittag ausprobieren konnten. Erwachsene sollten dabei auch mal in die Rolle der Kinder im Straßenverkehr schlüpfen. Die Sinne sollten gestärkt werden, damit die Teilnahme am Straßenverkehr in Zukunft sicherer abläuft.

Die Aufführung von „Violettas Puppenbühne“ hatte das gleiche Ziel. Das Kasperletheater-Stück „Zwei Hühnerbeine und ein Ei. . . das ist der Ruf der Polizei“ dient ebenfalls der Verkehrsprävention. Wer zwischendurch eine Stärkung brauchte, konnte sich am Buffet bedienen, das die Eltern aufgebaut hatten.

 

 

 

Viersener Schülerlotse erfolgreich

(Pressemitteilung der Landesverkehrswacht NRW vom 31.05.2011)

 

Verkehrsminister Voigtsberger eröffnet Schülerlotsen-Wettbewerb in Viersen – Henri Jörden ist bester Verkehrshelfer in NRW
Bei Wind und Wetter sorgen sie dafür, dass ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sicher zur Schule und zurück kommen: Rund 5.000 ehrenamtlich Aktive tun in Nordrhein-Westfalen als Schülerlotsen Dienst. Um deren Engagement zu honorieren, veranstaltete die Landesverkehrswacht NRW heute in Viersen den Landeswettbewerb der Schülerlotsen.
Außerdem wurde bei dem Wettbewerb ermittelt, wer unser Bundesland beim Bundeslotsenwettbewerb vertreten darf. In diesem Jahr darf diese Aufgabe Henri Jörden von der Verkehrswacht Viersen übernehmen. Er setzte sich gegen die 38 weiteren Teilnehmer durch.


Vor dem Landeswettbewerb hatten die Verkehrshelfer, so der offizielle Name der Schülerlotsen, eine Vorauswahl ihrer örtlichen Verkehrswacht bestehen müssen. In Viersen absolvierten die Kandidaten dann einen schriftlichen Test zum Thema Verkehrssicherheit. In einem Rollenspiel mussten sie möglichst souverän mit uneinsichtigen Verkehrsteilnehmern zurechtkommen und
bei einem Schätztest den Anhalteweg eines Autos berechnen. Außerdem wurde die Reaktionsgeschwindigkeit der Lotsen getestet. Die
Ergebnisse der Einzelaufgaben, die sich alle auf den Lotsenalltag beziehen, wurde zusammengerechnet und so der Sieger ermittelt.


Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hatte Harry K. Voigtsberger übernommen. „Der Einsatz der jugendlichen Verkehrshelfer lässt sich gar nicht hoch genug schätzen“, so der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, der die Veranstaltung
persönlich eröffnete. „Sie übernehmen Verantwortung für andere und helfen mit, unsere Straßen sicherer zu machen. Ich hoffe, dass ihr Bespiel Schule macht und andere Jugendliche motiviert, sich ebenfalls zu engagieren.“ Heinz Hardt, Präsident der Landesverkehrswacht, unterstrich ebenfalls die Bedeutung des Ehrenamts: „Ohne die Mithilfe der ehrenamtlich Aktiven könnten viele Aktionen zur Verkehrssicherheit, aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen nicht realisiert werden.
Es ist daher besonders wichtig, dass bereits junge Menschen lernen, sich für andere einzusetzen. Und auch die jugendlichen Verkehrshelfer profitieren davon, denn nach Abschluss ihres Dienstes erhalten Sie eine Urkunde, die sie gegenu?ber möglichen
Arbeitgebern als sozial engagiert ausweist.“


Unterstützt wurde der Schülerlotsen-Wettbewerb erneut von der Unfallkasse NRW. Sie hatte die Bewirtung übernommen und die Geschenke zur Verfügung gestellt, die die Teilnehmer nach Abschluss erhielten. Zur Auswahl standen LED-Monitore, ein Laptop, DVD- und MP3-Player, Kompaktanlagen, Digitalkameras sowie viele weitere Preise.

 

 

 

60 Jahre Verkehrswacht Viersen

27.10.2010

Die Verkehrswacht feiert 60-Jähriges
Von Manfred Baum


In Dülken erläuterte Geschäftsführer Hans Jansen die Arbeit vor Ort.
Die Verkehrswacht in der Stadt Viersen hat zwei neue Ehrenmitglieder. Es sind der ehemalige Schatzmeister Helmut Jesiek und der ehemalige stellvertretende Vorsitzende Adolf Winkes, die auf der von rund 70 Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung dazu ernannt wurden. Wegen ihrer langjährigen Verdienste zum Wohle der Verkehrswacht, die im Land wie in der Stadt gerade 60 Jahre alt geworden ist.


Präsident der Landesverkehrswacht kam zum Gratulieren
Zum runden Geburtstag war auch Landesverkehrswachtpräsident Heinz Hardt gekommen und zollte der Viersener Verkehrswacht viel Anerkennung für "ganz ausgezeichnete Arbeit".

Neuer Schatzmeister wurde Wolfgang Mohren, neuer stellvertretende Vorsitzender der Polizeibeamte und Verkehrssicherheitsberater Dietmar Berner. In ihren Ämtern als Vorsitzende und Geschäftsführer wurden für die nächsten drei Jahre Kathy Erkens und Hans Jansen bestätigt.
Auf 60 Jahre erfolgreiche Arbeit stießen die Mitglieder mit dem neu gewählten Vorstand und dem Präsidenten, während sie sich in der Mensa der Ostschule die Wanderausstellung "60 Jahre Verkehrswachtarbeit in NRW" ansahen, mit Sekt gemeinsam an.
Erschreckende Bilanz bei den Sehtests
Die Arbeit vor Ort aus dem vergangenen Jahr erläuterte Hans Jansen. So gab es unter anderem 28 Veranstaltungen im vorschulischen Bereich. Erschreckend sei die Bilanz bei den Seh-und Reaktionstest mit über 1300 Teilnehmern: Bei 33 Prozent von ihnen seien Seh-Mängel festgestellt worden. An den Verkehrssicherheitstagen in den Kindergärten zählte man fast 800 Teilnehmer, 755 legten die
Radfahrprüfung ab und 162 Teilnehmer waren es bei den Mofakursen. An der Aktion "Sicheres Fahrrad" beteiligten sich 344 junge Menschen.


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch Kraftfahrer für 40 oder 50 Jahre unfallfreie Fahrt ausgezeichnet: Luzia Martens, Stefanie Nießen, Hans Gerten, Horst Hierländer, Franz-Josef Engelskirchen (für 40Jahre) sowie Herbert Boots, Renate Deghan Manchadi, Manfred Enger, Hans Dieter Dittke, Ingrid Gruber und Lorenz Klüners (50 Jahre).

 

 

 

Gut sichtbar im Straßenverkehr

Westen machen aus Kindern „Leuchtkäfer“

Westdeutsche Zeitung 21.12.2010

 

Kreis Viersen. Die Niederrheinwerke Viersen haben auf Initiative der Verkehrswacht Viersen 1550 Warnwesten für Kinder angeschafft. 62Kindertageseinrichtungen im Versorgungsgebiet der Niederrheinwerke in Viersen, Brüggen, Schwalmtal und Tönisvorst erhalten kostenlos jeweils 25 Warnwesten. Die Westen bleiben in den Einrichtungen und können je nach Bedarf für Aktivitäten im Straßenverkehr genutzt werden. In Anlehnung an die seit einigen Jahren praktizierte Aktion „Glühwürmchen“ der Kreispolizeibehörde sollen die gelben Warnüberwürfe die kleinen„Leuchtkäfer“ in der dunklen Jahreszeit besser sichtbar machen. Das Foto zeigt Kinder der Kindertageseinrichtung St. Peter in Viersen (v.l.) Christina Achtnich (Pressesprecherin Niederrheinwerke), Wolfgang Opdenbusch (Geschäftsführer Niederrheinwerke Viersen mobil) und Hans Jansen (Verkehrswacht Viersen).

Aktionsnachmittag im Kindergarten

 

Polizei und Verkehrswacht in der Kita

WZ, 30.09.2010


Viersen. Zu einem "KiS"-Tag lud die Städtische Tageseinrichtung für Kinder an der Hindenburgstraße in Süchteln am Freitag, 14bis 17 Uhr, ein. Bei dieser  Veranstaltung in Kooperation mit der Verkehrswacht und der Polizei hatten Familien die Möglichkeit, sich mittels verschiedener Angebote mit dem Thema "Kinder im Straßenverkehr" auseinanderzusetzen. Der "KiS"-Tag in der Kita richtete sich an Kinder im Alter zwischen drei Jahren und sechs Jahren.


Übungen mit Rollern und Dreirädern
Im Kindergartenalter sind Kindern entwicklungsbedingte Grenzen gesetzt, heißt es von den Veranstaltern. Übungen sollten ihnen dabei helfen, ihr Können zu erweitern. Die Fertigkeiten konnten durch Übungen als Fußgänger oder mit Spielfahrzeugen wie Roller, Dreiräder oder Lauflernräder weiter entwickelt werden.

 

 

 

Junge Fahrer

Training für die Sicherheit

Verkehrssicherheitsberater der Polizei gehen inKindergärten, Schulen und  Senioreneinrichtungen. Sieben speziell geschulte Beamte der Kreispolizei arbeiten in der Vorbeugung. Verkehrswachten unterstützen mit Info-Material.

20 000 junge Menschen zwischen 17 und 22 Jahren werden pro Jahr in Nordrhein-Westfalen Opfer eines Verkehrsunfalls. Eine der Aufgaben der Polizei: Diese Zahl muss kleiner werden. Im Kreis Viersen arbeiten daran sieben Beamte im
Bereich Verkehrsunfallprävention. Leiter der Dienststelle mit Sitz in Dülken ist Polizeihauptkommissar Hans-Gerd Dückers. Gemeinsam mit Helmut Jesieck, Schatzmeister der Viersener Verkehrswacht, übergab Dückers jetzt fünf Gutscheine für Fahrsicherheitstrainings an Schüler des Albertus-Magnus- Gymnasiums. Laura Houben, Clarissa Lammertz, Martin Reith, Maik Vollberg und Manuel Wahl hatten das Losglück und dürfen in Rheinberg das Fahren in kritischen Situationen u?ben. Die Preisu?bergabe war der Abschluss einer zweitägigen Aufklärungsaktion der
Verkehrssicherheitsberatung, an der 141 Schüler in sechs Gruppen teilnahmen.
Dückers ist bei der Polizei für die Beratung in allen weiterführenden Schulen im Kreis zuständig. Seine sechs Mitarbeiter kümmern sich in ihren Bezirken um Kindergärten, Grund- und Hauptschulen, Erwachsene und Senioren. Zu den
„festen Terminen“ gehört unter anderem die Radfahrausbildung in
der viersen Klasse. Auch in den höheren Klassen schreibt der Lehrplan „Verkehrs- und Mobilitätserziehung“ vor.

ückers: „Hier können die Schulen unsere Unterstützung in Anspruch nehmen.“
Die Berater der Polizei sind in mehrwöchigen Lehrgängen fu?r ihre
Aufgabe geschult worden. Zudem müssen sie ihre Kenntnisse jährlich auffrischen und vertiefen. Die Ausbildungsstelle liefert ein Handbuch für Verkehrserziehung und weiteres Material. Dazu gehören auch so genannte Schockvideos, die Unfallfolgen in dramatischer Form zeigen. Dückers: „Einige dieser Filme sind sehr hart.“ Darum werden sie Verkehrssündern nur mit deren Zustimmung und begleitet von einem Beamten gezeigt. Neu ist, dass diese Videos nicht nur bei Schulungen, sondern auch bei Verkehrskontrollen eingesetzt werden. Etwa 2000 Schüler erreicht Dückers mit seiner Arbeit pro Jahr. Dabei arbeitet er mit den Verkehrswachten in der Stadt und dem Kreis zusammen, die auch Material beisteuern. Dückers: „Diese Kooperation gibt es überall in Nordrhein-Westfalen.“ Die Verkehrswacht Stadt Viersen beispielsweise trägt die Kosten für die jetzt am Albertus-Magnus-Gymnasium verlosten Sicherheitstrainings.
Bei der Aktion gab Dückers zunächst Informationen über die Unfallzahlen, um dann mit den Teilnehmern Vorschläge zur Unfallvermeidung zu erarbeiten. Am Ende stand ein Quiz.

Die Preisfrage: Wie viele junge Menschen werden in NRW jedes Jahr Unfallopfer?

 

 

 

Verkerhrswacht kauft Kindergurtschlitten

Ein Schlitten für die Sicherheit

RP, 14.09.2010

 

Die Verkehrswacht Viersen hat einen Kindergurtschlitten angeschafft. Mit ihm kann das Sicherheitstraining für Kinder anschaulicher gestaltet werden.
Beim Verkehrssicherheitstag in Boisheim wurde er vorgestellt.  "Wisst ihr, was das ist?", möchte Verkehrssicherheitsberater André Schmitz von den Kindern wissen.
Kopfschütteln ist die Antwort der Kleinen, die zusammen mit ihren Eltern dicht um das längliche Stahlgerüst stehen, auf dessen Spitze ein Autositz samt Kinderrückhaltessystem und Puppe thront. "Aber ihr wisst, was das ist", sagt  Schmitz und deutet auf den Kindersitz. Die Antwort kommt von allen Seiten. Das kennt jedes Kind, schließlich sitzen sie im Auto darin.
Was es aber mit der merkwürdigen, rund drei Meter langen, schräg nach oben verlaufenden und 70 Kilogramm schweren Konstruktion auf sich hat, das verrät Schmitz direkt danach. Es handelt sich um einen so genannten Kindergurtschlitten, mit dem man demonstrieren könne, was passieren kann, wenn ein Kind samt Sitz nicht angeschnallt ist.
Wie das aussieht, demonstriert der Verkehrssicherheitsberater der Polizei Sekunden später. Zuerst darf Dummy "Rudi" angeschnalltdie 40 Grad geneigte Schräge hinterdu?sen. Unten ruckelt es zwar, aber er bleibt trotz simuliertem
Frontalaufprall fest samt Rückhaltesystem im Autositz sitzen.
Dann geht es erneut in dieAusgangsposition. Diesmal allerdings nicht angeschnallt. "Nicht erschrecken", warnt Schmitz noch und dann schießt Rudi nach unten,
wo er nach dem Aufprall samt seinem Kindersitz durch die Luft schleudert.
Erschrockene Gesichter und das nicht nur bei den kleinen
Zuschauern. Noch erstaunter sind die Eltern allerdings als Schmitz sie
daru?ber informiert, dass es sich, wäre es ein Auto gewesen, gerade
einmal in Schrittgeschwindigkeit fortbewegt hätte. Beim Verkehrssicherheitstag in der katholischen Kindertagesstätte St. Peter Boisheim stellte die Verkehrswacht Viersen zusammen mit der Polizei den neuen Kindergurtschlitten vor. "Bislang mussten wir uns den Schlitten bei der Mönchengladbacher Verkehrswacht immer ausleihen, was oft zu terminlichen Überschneidungen führte und wir auf den Schlitten verzichten mussten. Jetzt konnten wir dank Unterstu?tzung der Volksbank
Viersen einen eigenen Kindergurtschlitten anschaffen", freute sich Hans Jansen, langjähriger Geschäftsführer der Verkehrswacht Viersen. Mit dem Schlitten ist eine eindrucksvolle Demonstration der unzureichenden Sicherung von Kindern im Auto möglich. Ein solches Gerät kann man allerdings nicht von der Stange kaufen. Die
Verkehrswacht ließ ihr Exemplar daher von der Lehrwerkstatt des Ausbildungsverbundes Oerlikon Schlafhorst in Mönchengladbach anfertigen. Zwei Monate vergingen von den ersten Konstruktionszeichnungen über den Bau bis hin zum fertigen Schlitten. 2300 Euro kostete das Exemplar, wobei die Volksbank Viersen 1000 Euro beisteuerte. "Ansonsten hätten wir ihn nicht anschaffen können", betonte Jansen.